Social Media Marketing

Facebook-Strategie: Mit Gutscheinen Geschäfte machen

Zum Geburtstag viel Glück – oder lieber ein Gutschein? Auf Facebook kann sich das rentieren – zumindest für die Unternehmen.

Auch bald in Deutschland: Wrapp

Wer viele Facebook-Freunde hat, bekommt meistens auch viele Glückwünsche zum Geburtstag. Gute Wünsche gibt es also zuhauf – und vielleicht auch bald Gutscheine. Ein Start-up mit dem Namen Wrapp zumindest möchte User dazu bringen, Gutscheine für Läden wie z. B. H&M oder Gap zu posten. Aber nur dann, wenn der Beschenkte auch zur Zielgruppe des Unternehmens gehört.

Wie Mashable berichtet, geht Wrapp nach einer erfolgreichen Pilot-Phase in Schweden am Donnerstag in den USA an den Start. Wrapp vermittelt die Geschenkgutscheine von Unternehmen und verschafft diesen somit Aufmerksamkeit. Das ist für die Brands vor allem deswegen reizvoll, weil es eine interessante Variante zu den üblichen Online-Werbemitteln wie z. B. Facebook-Ads oder Bannern ist.

Von Online zu Offline: Gutscheine in Filialen einlösen

Die Gutscheine sollen die User dazu bringen, die Filialen der verschiedenen Unternehmen zu besuchen. Dort sollen sie dann ihren Gutschein einlösen – und am besten gleich noch mehr einkaufen. Wrapp muss im Übrigen nur dann bezahlt werden, wenn ein User einen Gutschein in einer Filiale auch tatsächlich einlöst.

Es gibt allerdings Bedingungen: Bestimmte Geschenkgutscheine sind nur für bestimmte User erhältlich. Sie müssen z. B. in puncto Demografie und Geografie zur Zielgruppe der Brands passen. Außerdem: Ein Geschenkgutschein ist normalerweise “nur” ein Rabatt. Wer erwartet, Produkte geschenkt zu bekommen, wird vorerst enttäuscht.

Wichtig: Smartphone mitnehmen

Hat ein User einen Geschenkgutschein erhalten und möchte er diesen einlösen, so kann er dazu einfach die Android- oder iPhone-App von Wrapp auf seinem Mobiltelefon nutzen. Im Laden zeigt er einfach an der Kasse den Barcode auf seinem Handy-Display vor.

Die Zahlen aus Schweden sind ganz ordentlich: Seit November, als Wrapp hier an den Start ging, haben 165 000 Menschen 1,4 Millionen Geschenkgutscheine via Facebook verteilt.

Vor dem Hintergrund, dass Unternehmen bestrebt sein müssen, ihre Angebote innerhalb des Kontexts von Social Networks zu platzieren, ist die Idee von Wrapp sicher eine gute. Denn wer von Freunden Gutscheine bekommt, löst diese möglicherweise eher ein, als wenn diese direkt von Unternehmen kommen.

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