Social Media Marketing

Gegen Fake News: Facebook lässt dich die Linkvorschau nicht mehr bearbeiten – mit Ausnahmen

Im Kampf gegen Fake News unterbindet Facebook die Bearbeitung der Linkvorschau. Publisher können die Daten ihrer Links per Tool aber weiterhin überschreiben.

Screenshot YouTube, © Facebook

In einem Update gab Facebook bekannt, dass die Bearbeitung der Vorschau geteilter Links von jetzt an nicht mehr möglich ist. Allerdings sind nur Seiten von Nicht-Publishern betroffen. Damit soll gegen Seiten, die Fake News posten, vorgegangen werden.

Können Publisher dann weiterhin die Linkvorschau bearbeiten?

Die Metadaten eines geteilten Links – etwa die Überschrift oder das Bild – können nach dem jüngsten Update von Nicht-Publishern nicht mehr geändert werden. Das hat Produktmanager Alex Hardiman von Facebook mitgeteilt. Grund dafür war das vermehrte Auftreten von Fake News, das eingedämmt werden soll.

This will help eliminate a channel that has been abused to post false news.

Gleichzeitig wurde jedoch auch eine Lösung für Publisher eingeführt, für die die Modifikation von Link-Metadaten zum Arbeitsalltag gehört. Dazu wird ein neuer Tab bei den Page Publishing Tools eingefügt. Näheres zur Anwendung des Tools gibt Facebook im Help Center bekannt.

Allerdings behält sich das Unternehmen vor, Publishern, die diese Möglichkeit der Veränderung der Linkvorschau in einer Weise ausnutzen, die den Geschäftsbedingungen nicht entspricht, die Nutzung des Tools zu entziehen.

Diese Neuerungen sollen letztlich dazu beitragen, dass Publisher Content auch in der Linkvorschau angemessen darstellen. Die Verbreitung von Fake News soll gemindert werden, ohne die Freiheit der Publisher zu sehr zu beschneiden. Da jedoch gerade diese zum Teil für manche Falschmeldung verantwortlich zeichnen, hat Facebook noch Arbeit vor sich, um die Qualität der News auf der Plattform langfristig zu steigern. Ein weiterer Schritt scheint jedoch getan, wenngleich dieser noch einem Test gleichkommt. Facebook selbst behält sich auch Änderungen vor, die von dem Feedback zum neuen Tool abhängig sind.

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