SEO - Suchmaschinenoptimierung

Experteninterview: Andreas Wander, Textbroker

Am Rande der Online Marketing Rockstars Konferenz diskutieren Nicole Mank und der Textbroker-Mann über SEO-Content und mehr.

Nicol Mank interviewt Andreas Wander

Die Tonqualität ist leider anfangs noch etwas schwach durch die vielen Zuschauer im Hintergrund. Es wird aber besser im Lauf des Gesprächs:

Nicole Mank: Hi Andreas, schön dass Du heute Zeit gefunden hast. Wir sind hier auf der Online Marketing Rockstars und Andreas Wander von Textbroker hat heute Zeit für uns gefunden. Stell Dich doch bitte kurz vor.

Andreas Wander: Ja, hallo, Andreas Wander mein Name, von Textbroker. Ich bin in Deutschland und der DACH-Region zuständig für das Thema strategische Geschäftsentwicklung, Vertrieb, Findung neuer Geschäftsfelder etc. und wurde von der Nicole Mank angesprochen, heute für ein paar Fragen zur Verfügung zu stehen, was ich gerne gemacht habe.

Nicole Mank: Ja, dann starten wir hier mal dierekt durch. Hier geht ja auch heute einiges. Panda ist auch wieder im Gespräch. Wie siehts denn aus, wie wichtig ist der Content seid dem Panda-Update? Wird das bei euch mehr oder steigt da die Nachfrage?

Andreas Wander: Der Content is nach wie vor King, ganz klar. Backlinks sind King Kong, haben wir ja heute wieder gelernt. Panda haben wir wohl bemerkt hat einen positiven Einfluss auf unser Geschäft. Es werden mehr Texte bestellt, absolut. Das heisst, da wirds auch in Zukunft mehr geben, so schätzen wir den Markt auch ein, das heisst wir brauchen Content. Der Content muss gewisse Standards erfüllen und das kann eben ein hangeschriebener Text leisten.

Nicole Mank: À propos handgeschrieben; Du hast es sicherlich auch schon mitbekommen, letztens war ein Interview mit Saim auf Internetworld. Der hat ein neues Tool gemacht, das wohl automatisiert Texte erstellen soll und zwar in Massenproduktion und wird hier grade sehr abgefeiert als das neue Tool für Shops mit vielen Produkten. Was hälst Du von solchen automatisierten Texten?

Andreas Wander: Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jede Lösung, jedes Produkt auch seine Nische findet. Die Nachfrage ist selbstverständlich da sonst würde es ja nicht entwickelt werden. Persönlich halte ich Textautomaten für grenzwertig. Jede Nische hat ihre Berechtigung, das heisst also auch ein Textautomat hat seine Berechtigung. Jetzt ist die Frage, was macht Google mit dem automatisierten Text? Ich kann mir sehr gut vorstellen dass es im Hintergrund auch Mechanismen gibt die die Textqualität, Rechtschreibung und Grammatik im deutschen schon analysieren und in Zusammenhang setzten, ob dieser Text dann automatisiert erstellt wurde oder ob der Text jetzt wirklich handgeschrieben ist. Weil ein handgeschriebener Text birgt immer die Gefahr dass er Fehler hat oder nicht perfekt ausformuliert ist. Und natürlich haben wir den Effekt dass ein Mensch sich auch was denkt beim schreiben.
Das heisst, wenn ein Kunde besondere Anforderungen hat, eben an seinen Text, auch an kurze Produkttexte, gewisse Mermale nochmal raus zu arbeiten, dann ist es jetzt z.B. bei Plattformen wie bei Textbroker möglich, das entsprechende auch mitzugeben und auch einen Mehrwert damit zu erziehlen. Ich denke dass wir dann auch noch stärker werden.

Nicole Mank: Also Du glaubst der Mehrwert kann nur bei hangeschriebenen Texten so gewahrt werden wie es zukünftig nötig sein wird?

Andreas Wander: Also, darauf ein ganz klares ja. Es gibt natürlich immer wieder Ausnahmen. Wenn ich jetzt Shopbetreiber bin, mit einem schnell frequentierten Produktssortiment (ich weiss mein Produkt ist nur 4 Wochen online und ich mach mit dem Produkt nur einen gewissen Umsatz) lohnt es sich dafür diesen Text zu kaufen (der 5, 10, 15 oder 20 Euro kostet)? Das weiss ich nicht. Das ist halt immer eine individuelle Entscheidung. Für sowas kann es Sinn machen einen hochgradig automatisierten Prozess zu haben. Wenn ich jetzt ein Top Produkt habe, das vielleicht ein bisschen hochpreisiger ist, kann es auf jeden Fall Sinn machen, da ein bisschen mehr zu investieren. Außerdem ist natürlich mal zu prüfen: Ich kenne die Preisgestaltung von solchen Tools nicht. Da habe ich überhaupt keine Ahnung von, ob sich das im Detail dann auch wirklich rechnet.

Nicole Mank: Ja, danke erstmal dafür. Sag mal, wo wir jetzt schon bei den Texten sind, wie sieht denn ein perfekter SEO-Text aus?

Andreas Wander: Ja, der hat ein Ausehen. Haha.

Nicole Mank: Ja, Haha. Wie viele Wörter, wie viele Links, wie viele Keywords?

Andreas Wander: Ich bin der Meinung dass es den perfekten Seo-Text nicht gibt. Ein sehr guter Seo-Text wird auf jeden Fall immer gut strukturiert sein, so dass Google ihn interpretieren kann. Und ich denke dann ist es einfach davon abhängig: Wie viele Texte hab ich auf der Seite? Welche Themen werden dort betrachtet, es müssen Überschriften drin sein, es müssen Absätze drin sein, es müssen natürlich solche Sachen wie Keyword Density usw., die sollten auch beachtet werden. Dann die Fragen nach dem Synonym, auch den Keyword-Raum zu erweitern innerhalb einer Domain, damit man des einfach nochmal besser zuordnen kann, das ist eben ganz wichtig. Ich denke das hat Panda uns jetzt nochmal ein Stück weit gelehrt;zu sagen: „es gibt nicht den perfekten Seo-Text, der genau 350 Worte lang ist, mit ner Keyword Density von genau 1,5%“, sondern zu sagen: „es gibt einfach ein Thema, das braucht viele Worte, ein Thema das braucht kurze Worte, um da auch ein bisschen Variation rein zu bringen. Das ist letzendlich die Frage; wie viel Text oder wie muss der Text aussehen, damit ihn der Nutzer gut findet? Weil wir ja ohnehin versuchen das Denken der Nutzer nachzubilden. Wenn ich die Signale finde, dann kann ich das entsprechend auch bewerten, dann sind wir wieder bei der Stukturierung von dem Text und ich denke da muss auch weiterhin ein großes Augenmerk drauf gelegt sein.

Nicole Mank: Also ich glaube auch, dass das Verhältnis von Texten individuell auf den User angepasst sein sollte und stehe deswegen total hinter Dir. Wie ist denn das generell wenn man im Vertrieb arbeitet? Wie wichtig ist es da auf den Nutzer zu achten? Und in welcher Hinsicht und wobei?

Andreas Wander: Naja, der Nutzer in meinem Fall ist ja eigentlich der Geschäftspartner gegenüber. Was ich beobachte, ist dass man sich so ein bisschen in dieser Anonymität verirrt. Die machen alle Facebook, Twitter und des alles, schon social aber anonym zugleich. Dem entsprechend verliert man so ein bisschen die Leute aus den Augen. Dass hinter dem Bildschirm eben auch ein Mensch sitzt. Ich denke wenn man eben so Themen hat wie „ich mach alles im Online Marketing über Display und was auch immer, Universal Search Themen“, was muss ich tun, wenn ich eben jemanden persönlich anrufe? Also dieses Zwischenmenschliche miteinander… Das sind eben die Aspekte die ganz wichtig sind. Da gehört eben auch dazu, dass man bei einer Link-Akquise vielleicht sich auch einen Korb einfängt. Das is die goldene Vertriebsregel: Man muss sich 20 „neins“ einholen damit man ein „ja“ hat. Deswegen kann einem jedes „nein“ dem Erfolg auch näherbringen.

Nicole Mank: Positiv interpretiert würde ich mal sagen. Ja. Wie gesagt. Wir sind heute bei der Online Marketing- Rockstars. Hast Du schon was mitnehmen können?

Andreas Wander: Ja, devinitiv. Was mir gut gefallen hat war die Psychologie hinter Facebook. Ich denke des wird nochmal ein spannendes Thema sein für alle Firmen die sich online bewegen. Besser zu verstehen, wie kann ich meine User abholen? Was bewegt meine User? Und da dann auch die entsprechenden Signale zu setzen. Das wird ein ganz spannendes Thema, das wird noch viel stärker kommen. Was mir sehr gut gefallen hat war die Keynote von Florian Heinemann. Einfach sich nochmal bisschen Gedanken darüber zu machen; Wo ist verschenktes Potential? Das machen wir natürlich jetzt bei uns auch.Ja, wir überlegen wie können wir neue Märkte erschließen usw aber so ein bisschen „think out of the box“. Das hat er nochmal gut rüber gebracht, zu schauen wo noch Potenziale sind. Das hat nochmal ein paar gute Anregungen gebracht, jetzt in meinem Buisness nochmal neu nachzudenken.

Nicole Mank: Ja, sehr schön, danke für das Interview, bis zum nächsten Mal.

Andreas Wander: Sehr gerne.

Nicole Mank: Ich sag euch schonmal so viel: Von Andreas werden wir warscheinlich bei Online-Marketing.de nochmal bisschen was hören. Auf jeden Fall, vielen Dank fürs hier sein und jetzt wird auf jeden Fall gefeiert.

Andreas Wander: Daumen hoch!

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