Marketing Strategie

Erfolgsrezept Native Advertising aus Sicht der Publisher

So gut wie jeder Publisher bietet mittlerweile Native Advertising an. Doch was ist das überhaupt? Eine Einschätzung aus Sicht der Publisher.

Bild: webtreats / flickr.com

Publisher zeigen ein steigendes Interesse am sogenannten Native Advertising. Auch wenn es bis heute keine eindeutige Definition für diese Art der Werbung existiert, so hat sie eine Eigenschaft auf jeden Fall: Sie schafft eine stärkere Einbindung und Interaktion des Verbrauchers mit dem Geworbenen als es beispielsweise herkömmliche Bannerwerbung vermag.

eMarketer hat nun neue Erkenntnisse über die Sicht von US-amerikanischen Publishern zum Native Advertising zusammengestellt und ein paar interessante Grafiken entworfen.

Laut den Umfrage-Ergebnissen bietet eine überwältigende Mehrheit (73%) aktuell Native Ads auf ihrer Seite an. Immerhin 17% ziehen ein Angebot noch in diesem Jahr in Betracht. Lediglich jeder zehnte verzichtet gänzlich darauf. Das zeigt, welchen Stellenwert diese Art des Advertisings unter den Publishern eingenommen hat.

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Doch wie bereits erwähnt herrscht Uneinigkeit darüber, was überhaupt als Native Ad zu bezeichnen ist. Die Publisher wurden nach ihrer Definition dieses Begriffes gefragt. eMarketer hat die sieben gängigsten aufgezählt.

Ziemlich einig sind sich die Befragten darüber, dass die Werbung in das Design der Seite integriert und auf der selben Domain liegen sollte. Satte 93% der Publisher vertreten diese Meinung. Ebenfalls weit verbreitet (86%) ist die Meinung, dass Native Ads mit oder von den eigenen Advertisern im Einklang mit der redaktionellen Thematik erstellt werden. An dritter Stelle steht die Feststellung, dass Native Ads auf jeden Fall auch als das gekennzeichnet werden sollen, was sie sind: Nämlich Werbung.

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Ob Native Advertising erfolgreich ist, messen 57% der Publisher hauptsächlich an der Engagement-Rate ihrer Nutzer. An zweiter Stelle kommt der verursachte Traffic mit 43%. Erstaunlicherweise erst an dritter Position findet sich das Sharing  der Ads in sozialen Netzwerken.

Trotzdem sind soziale Netzwerke weiterhin ein wichtiger Ort für das Platzieren von Native Advertising Kampagnen. So sollen die Ausgaben hierfür in diesem Jahr in den USA auf 2,36 Milliarden Dollar steigen. Doch das scheint erst der Anfang zu sein. Bis 2017 sollen die Ausgaben mit 4,57 Milliarden Dollar noch einmal kräftig zulegen und zeigen uns die Richtung, in die es mit Native Advertising geht.

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