Video Marketing

Emotionen in der Werbung: Die besten Weihnachtsspots 2019

Jahr für Jahr streben Unternehmen danach, den Weihnachtswerbehit des Jahres zu landen. Zu keiner Zeit sonst geht es um so große Emotionen. Wir stellen die Top 10 der erfolgreichsten Weihnachtswerbespots 2019 vor.

© Siora Photography - Unsplash

Weihnachten ist neben Keksen und Kerzen auch die Zeit, zu der in der Online- und Fernsehwerbung ordentlich auf die Emotionstube gedrückt wird. Wir berichteten bereits über deutsche Marken und deren Auftritt in Weihnachtskampagnen und wie sich mit den entzückenden Geschichten die View-Through-Rate erhöht. Seit dem sind noch einige weitere Weihnachtsspots dazugekommen und wir gucken auf die erfolgreichsten, sprich: Spots, welche die stärksten Emotionen auslösen.

Starke emotionale Reaktionen

Alle Daten wurden von Unruly erhoben, dabei umfasste die untersuchte Gruppe mindestens 400 Personen. Die“deutsche Norm“, die sich aus den Durchschnittsergebnissen von über 1.5000 getesteten deutschen Werbevideos zusammensetzt, dient als Vergleichswert. Analysiert wurde das emotionale Engagement (der prozentuale Anteil der Menschen, die eine intensive Emotion verspüren) sowie die Markenwirkung (der prozentuale Anteil der Menschen, die ihre Meinung zur Marke verbessert haben) und das Kaufpotenzial (der prozentuale Anteil der Menschen, die beabsichtigen, das Produkt zu kaufen). Dabei landeten Amazon, Kaufland und Aldi in der Reihenfolge auf den ersten Plätzen.

1. Amazon: Singende Pakete 2019 

Amazon zeigt mit dem Weihnachtsvideo „Singende Pakete“ einen sehr musikalischen und fröhlichen Spot und löste damit die meisten emotionalen Reaktionen bei den Zuschauern aus, darunter Freude (25 Prozent) und Wärme (21 Prozent). Der Wert des Videos liegt damit 79 Prozent über der Norm.

2. Kaufland: Star Wars Weihnachtsspot 2019 

Der Spot von Kaufland führt uns den wichtigsten Wert von Weihnachten vor Augen: die Nächstenliebe. Erfolgreich ist er damit vermutlich, weil in der Geschichte ebenso zugegeben wird, dass niemand immer perfekt handeln kann. Außerdem dürfte die Verbindung zu Star Wars zu dem Ruhm beigetragen haben.

3. Aldi: Weihnachtsklassiker 2019

Auch Aldi setzt auf einen witzigen Spot. Mit Referenzen zu unter anderem dem Film „Tatsächlich Liebe“ und „Kevin allein Zuhaus“ scheint er bei der Zielgruppe, die diese Filme sicher kennen, gut anzukommen.

4. Penny: Weihnachten ist für Kinder. Also für uns alle. 

Penny erinnert uns daran, dass die magische Weihnachtszeit nicht mit Eintritt ins Erwachsenenalter enden sollte.

5. Edeka: Die wichtigste Zutat

Edeka erzielte mit seinem Spot sehr gute emotionale Reaktionen. Mit 24 Prozent, bei denen warme Gefühle hervorgerufen wurden, zeigt sich „Die wichtigste Zutat“ als sehr erfolgreicher Spot.

6. Nutella: Weihnachten 2019

Auch der Nutella-Spot zielt auf die inneren Werte des Fests. Ein kleiner Junge, der schöne Momente „einfängt“, sie in Nutella-Gläsern einschließt und zu Weihnachten wieder verschenkt? Entzückend. Die Geschichte löste bei 28 Prozent der Zuschauer ein wohlig warmes Gefühl aus.

7. Zalando: Christmas 2019 

Zalandos Spot geht aufs Visuelle: Ein Haufen Menschen tanzt gut angezogen auf einer weihnachtlichen Feier im Retro-Stil. Die positiven Reaktionen kommen vermutlich durch die beiden gut gecasteten Hauptdarsteller.

8. Lidl: Der Weihnachtsstresser

Lidl spricht an, was alle kennen: Die Vorweihnachtszeit ist oft stressig. Im Spot verfolgt der „Weihnachtsstresser“ eine arme Familie auf Schritt und Tritt, bis sie bei Lidl einkaufen geht. Dieses zugegebenermaßen etwas platte Ende, tat den Reaktionen allerdings keinen Abbruch. Vielleicht weil sich zu viele in den ersten Szenen wiederfanden.

9.  eBay: Teuer könnt ihr euch schenken 

Der Spot von eBay nutzt prominente Besetzung: Joko Winterscheidt und Paul Ripke unterhalten sich über eBay. Scheint geklappt zu haben.

10. Apple: Weihnachten 2019

Apple drückt komplett auf die Tränendrüse mit zwei Kindern, die ein Video für den Opa schneiden, das ihn an die verstorbene Oma erinnert. Während viele sich darüber lustig machen, dass die Kinder die ersten Minuten des Videos ständig mit dem iPad alleine gelassen werden, um sich irgendwie zu beschäftigen, macht das Ergebnis am Ende wohl wett.

© Unruly

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