Suchmaschinenmarketing

Ein Blick ins Adressbuch von Twitter

Auf der Twitter-Homepage befindet sich ein Menüpunkt „Adressbuch“. Dieser ist vor allem für Suchmaschinen interessant.

Foto: Viktor Schwabenland / pixelio.de

Unter dem Menüpunkt „Adressbuch“ werden alle Twitter-Accounts von A bis Z aufgeführt. Alle. Das geht aus einer Meldung von marketingland hervor, die sich auf einen Eintrag auf labnol.org beziehen.

Angelblich wurde dieses Verzeichnis bereits vor einigen Wochen gelauncht; die Öffentlichkeit hat davon aber nicht so viel mitbekommen. Und warum? Nun, vermutlich deswegen, weil es in erster Linie für Suchmaschinen erstellt wurde. Die Accounts können jetzt von den Suchmaschinen leichter erfasst werden.

Marketingland berichtet, dass nicht nur öffentliche, sondern auch geschützte Profile in dem Verzeichnis auftauchen. Immerhin: Klickt man auf einen geschützten Account, werden die Tweets nicht angezeigt. Sie bleiben also privat.

Geordnet sind die Accounts nach dem Begriff, der im Feld „Name“ auftaucht – also nicht bei „Username“.

Klar ist: Twitter möchte seinen Traffic bei Suchmaschinen vergrößern. Mehr Traffic bedeutet schließlich auch mehr Page Views. Und mehr Page Views sind die Grundlage für weitere Display-Anzeigen.

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