E-Mail Marketing

E-Mail-Marketing: 4 Tipps für höhere Zustellraten

Die beste E-Mail bleibt wirkungslos, wenn sie den Empfänger nicht erreicht – in vier simplen Tipps vorbei am Spamfilter.

Bild: surely / stock.xchng

E-Mail-Marketing ist nicht nur wegen des überdurchschnittlichen ROI von rund 40 nach wie vor ein zentraler Kanal für viele Unternehmen, die in diesem Bereich auch einige Investitionsbereitschaft zeigen. Auch schenken Konsumenten Marketingbotschaften per E-Mail mehr Vertrauen als etwa Beiträgen in Social Media-Kanälen oder Banner-Werbung.

Ein Beitrag von Quick Sprout widmet sich der Zustellbarkeit von Mails. Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen. Eine perfekte E-Mail bleibt schließlich wirkungslos, wenn sie den Konsumenten nicht erreicht und stattdessen im überfüllten Spam-Becken landet.

  1. Vermeide spamverdächtige Wörter: Wörter aus dem Erotikbereich wie “Sex” und “Pornographie”, klassische “Viagra”-Werbung (auch verwandte Begriffe und Variationen des Produkts) und sehr bekannte Markennamen, mit deren Produkten viele Spam-Mails werben (zur Zeit etwa “iPhone”) führen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zum Ausschluss. Häufige Keywords wie “Geschenk”, “Chance”, “Sparen”, “Gratis”, “Rabatt”, “Aktion” und “Angebot” lassen die Alarmglocken des Spamfilters läuten. Meist sind sich solche Keywords aber einfach nicht vermeiden. Hier gilt es: Nicht übertreiben und die Anzahl so niedrig wie möglich halten. 
  2. Lasse dich “whitelisten”: Die Certified Senders Alliance bietet einer Reihe von Providern die Möglichkeit, einzelne Unternehmen als zertifizierter Absender in eine Positivliste einzutragen. Eine solche Eintragung führt direkt am Spamordner vorbei in die Inbox. Zu den in Deutschland teilnehmenden ISPs zählen etwa WEB.de, GMX und 1&1. Die komplette Liste wird hier aufgeführt.
  3. Reagiere: Wenn der Empfänger mehrere deiner Mails in Folge nicht öffnet, steigt die Chance als Spam-Sender eingestuft zu werden – viele ISPs berücksichtigen solche Daten. Können Mails an einen bestimmten Empfänger nicht zugestellt werden, entferne diese aus deinem Verteiler. Empfehlenswert ist auch eine zusätzliche Bestätigung für die Selbsteintragung in den Verteiler, um mehr Interesse voraussetzen zu können und weniger Karteileichen zu beliefern.
  4. Optimiere: Solltest du zu viele Mails schicken, irrelevante oder schlicht uninteressante Inhalte liefern oder in sonstige Fallen tappen, erhöht sich auch die Chance, vom Empfänger als Spam markiert zu werden. Die Anzahl bzw. Quote der Markierungen fließt auch in die Einschätzung der ISP-eigenen Spamfilter ein. Vermeiden lassen sich Markierungen durch einen zielgruppengerechten Aufbau und die Einhaltung der Spielregeln: Hier eine Liste der Erfolgsfaktoren.

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