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Drawbridge will Profile im Web und Mobile matchen

Das Start Up Drawbridge verspricht nicht weniger als eine zuverlässige Zuordnung der Desktop-Aktivität eines Users mit seinem mobilen Äquivalent.

Logo: Drawbridge

„Cross-Device Ad Targeting“ ist die genaue Branchenbezeichnung von Drawbridge, einem 2010 gegründeten Start Up-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien. Dessen Gründerin heisst Kamakshi Sivaramakrishnan und war zuvor Wissenschaftlerin bei AdMob, beziehungsweise nach dessen Übernahme durch Google beim „big G“. Drawbridge soll Benutzer über Smartphones und stationäre PCs hinweg tracken können, indem die verschiedenen Paths ein und derselben Person entsprechend zusammenführt werden.

Das Konzept

Wie soll das Ganze funktionieren? Nach Aussage der Gründerin durch „Hochleistungstechnologie“ Marke Eigenbau: Drawbridge erstellt einzelne Aktivitätsprofile stationärer wie mobiler Devices. Diese Ergebnisse werden dann nach statistischen und wahrscheinlichkeitstheoretischen Gesichtspunkten analysiert und interpretiert. Ist so ein „Äquivalezpaar“ dann einmal geschaffen, können die Advertiser auf sämtliche Daten zugreifen und ihre Kampagnen wesentlich gezielter ausbringen. Nicht zuletzt belegen entsprechende Studien, dass gerade der Konsum von Produkten und Leistungen jenseits von Nachrichten und Entertainment größtenteils immer noch über stationäre Endgeräte erfolgt. Es scheint, als würde sich hier endlich eine Daten-Goldgrube für Mobile Advertiser auftun.

Und Drawbridge hat noch laut Techcrunch noch ein weiteres Ass im Ärmel: in Zeiten der großen Krise nach Apples UDID-Shutdown verzichtet das Unternehmen auf jegliche sensible Kundendaten, wie Sivaramakrishnan ausführt. Weder Telefonnummern noch E-Mail Adressen noch Facebook-Accounts würden angezapft, was Drawbridge noch attraktiver mache.

Testreihen mit großen Advertisern seien außerordentlich positiv und vielversprechend verlaufen und man habe signifikante Erlöse generieren können. Man plane, den momentan noch in der Beta-Version befindlichen Service auch auf alle anderen Devices auszudehnen. Dementsprechende Aufmerksamkeit hat das Start Up auf dem Markt erzeugt: Kleiner Perkins Caufield & Byers sowie Sequoia Capital, ihres Zeichens zwei der größten Venture Capitalists, investierten in einer Series A 6,5 Millionen US$.

Mindestens 2 1/2 Götter hat Kamakshi Sivaramakrishnan in ihrem Namen vereinigt. Wenn alles nach Plan läuft, wird sie göttlichen Beistand kaum nötig haben.

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