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DMEXCO – 6 Punkte, die schlimmer hätten kommen können

Es ist die Jahreszeit, in der die Online Marketer über ihre Leidmesse stöhnen. Aber es hätte alles viel schlimmer kommen können – findet unser Gastautor Ralf Scharnhorst.

© Prawny - Adobe Stock

Klar, Jammern gehört zum Handwerk und Bad News are Good News: die Tickets kosten jetzt doch nur 99 Euro. Aber sein wir einmal nicht so undankbar und werfen einen Blick darauf, was alles viel schlimmer hätte kommen können.

1. Die DMEXCO könnte direkt in den Sommerferien sein. Mit sorgfältiger Bedacht haben die Veranstalter einen Termin nach den Ferien gewählt, so dass man einfach seinen Urlaub kürzen kann, um die Messe gründlich vorzubereiten. Für die Terminvereinbarungen ist es auch vorteilhaft, wenn man seine Ansprechpartner in bester Laune am Telefon am Strand erreicht.

2. Stellen wir uns vor, die Messe wäre auf einer Nordseeinsel, die ein noch schlechteres Mobilfunknetz hat als die Kölner Messehallen.

Stell dir vor, du müsstest jetzt noch Urlaub machen, © dmexco

Das Oktoberfest ist schlimmer 

3. Oder die Hotels könnten teurer sein – es gibt ja auch Veranstaltungen für Online Marketer in München zum Oktoberfest.

4. In dem Versuch, die „unwichtigen Leute“ oder „Nichtentscheider“ draußen zu halten, könnte die Veranstaltung richtig teuer sein – so teuer, dass du und ich nicht hinfahren würden oder der Chef das so entschieden hätte.

Es bleibt spannend: wird die Messe dieses Jahr so stark besucht wie bisher?, © dmexco

Jubeln wir also: Das Prinzip „der späte Wurm zahlt mehr“ wurde wieder aufgehoben. Tickets kosten nun einheitlich 99 Euro. Die könnte man wirklich schlechter investieren. Schon wer auf der Messe nur ein ansatzweise zielführendes Gespräch führt, das er woanders nicht geführt hätte, hat das wieder drin.

5. Der Name der Veranstaltung könnte nach Spaß klingen – dann wäre es schwer, vom Chef die Reisekosten bewilligt zu bekommen. Man stelle sich beispielsweise vor, da wäre ein „Rockstars“ im Namen oder es würden welche auftreten.

Kein Spaß: wie es dazu kam

6. Und wer sich an diesen Gründen nicht freuen konnte: stellen wir uns vor, die Messe hieße „AdTech“ und wäre zur gleichen Zeit in London. Alpträumen wir ein wenig vom nervigen Zoll in Heathrow und den britischen Hotelkosten. Kein Scherz: genau das wäre wirklich passiert, hätte nicht ein glorreiches Team für die DMEXCO in Köln gekämpft.

Über Ralf Scharnhorst

Ralf Scharnhorst

Scharnhorst Media leistet Marketing-Strategie-Beratung und begleitet die Umsetzung je nach Bedarf auch in Mediaplanung, Einkauf, Analyse und Optimierung. Schwerpunkt ist das datengetriebene Programmatic Advertising. Seit 1996 ist Ralf Scharnhorst Online-Mediaplaner, 2008 hat er Scharnhorst Media gegründet. Er lehrt an der Macromedia Hochschule. Testen Sie mit seinem Online-Marketing-Check ihr Optimierungspotential und folgen Sie Ralf Scharnhorst auf Xing und LinkedIn für die nächsten Artikel.

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