Marketing Strategie

Digitale Marketing Technologien: So planen Unternehmen ihre Investitionen 2014

Eine aktuelle Studie hat ergründet, wie wichtig Unternehmen digitales Marketing ist und in welchen Bereichen investiert wird.

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(c) AMagill / Flickr, CC BY 2.5

Econsultancy veröffentlichte ein Update des Marketing Budget Reports 2014 (wir berichteten). Die Studie stellte heraus, dass 70 Prozent der Unternehmen eine Erhöhung der Investitionen in digitale Marketing Technologien dieses Jahr planen. 28 Prozent halten das Level der Investitionen und nur zwei Prozent wollen die Ausgaben einschränken. Damit machen die Unternehmen deutlich, dass Investitionen getätigt werden müssen, um in der Branche, die sich rasant ändert, auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Was trifft auf ihre Pläne für Ausgaben in digitale Marketing Technologien 2014 am ehesten zu?

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Quelle: Econsultancy

Die Studie wurde erstmals im Jahre 2011 durchgeführt und seitdem haben sich kaum Abweichungen der Ergebnisse ergeben. Ein Zuwachs lässt sich bei den Firmen feststellen, die ihre Ausgaben auf dem gleichen Niveau halten wollen. Hier findet sich ein kontinuierlicher Anstieg von 22 Prozent im Jahr 2011 auf 28 Prozent dieses Jahr.

Für die Studie wurden über 600 Unternehmen zu ihren geplanten Investitionen befragt. Im Vordergrund stand der Vergleich zwischen online und offline Marketing Budgets, also wie viel Kapital für digitale Kanäle gegenüber traditionellen Kanälen bereit gestellt wird. Darüber hinaus wurde nach dem Bereich für die Investitionen gefragt.

Beinahe die Hälfte (49 Prozent) verwies auf CRM (Custumer Relationship Management). Knapp danach folgte Software für Unternehmens- und Webanalyse mit 47 Prozent. E-Mail Marketing und Content Management Systeme teilten sich Platz drei und vier mit jeweils 40 Prozent. Ein Drittel der Teilnehmer gaben Conversion- und Optimierungstools an.

In welchem Bereich der digitalen Marketing Technologien werden Sie Ihre Ausgaben erhöhen?

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Quelle: Econsultancy

Bemerkenswert ist der Rückgang der geplanten Ausgaben für Social Media Management Systeme. Im Vorjahr gab über ein Drittel der Unternehmen (38 Prozent) diesen Bereich an. 2014 waren es nur noch ein Viertel (26 Prozent).

Darüber hinaus verliert das SEA Management (-acht Prozent) und der Video Advertising Bereich (-sechs Prozent) leicht an Bedeutung. Überraschenderweise gehen Ausgaben für Cross-/ Multichannel ebenfalls um vier Prozentpunkte zurück.

Quelle: Econsultancy

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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