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Die Nachfrage nach digitalen Dienstleistern nimmt stark zu

Der BVDW bringt einmal im Quartal die Branchenumfrage „Trend in Prozent“ heraus. Wir haben die wichtigsten Prozentzahlen herausgearbeitet.

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Heute hat der BVDW die Ergebnisse seiner Expertenbefragung „Trend in Prozent“ (TiP) bekanntgegeben, an dem 130 Digitalspezialisten – sowohl BVDW-Mitgliedsunternehmen als auch Experten der Branche – teilgenommen haben. OnlineMarketing.de fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Für den Großteil der Unternehmen sind vor allem Qualität und Transparenz bei digitalen Dienstleistungen wichtig

Für immer mehr Unternehmen werden digitale Dienstleistungen bedeutender. Über die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sehen diese im E-Commerce als relevant an, für das Suchmaschinenmarketing sind es 45 Prozent und für Full-Service Digitalberatung 39 Prozent. Auch im RTA, Big Data sowie Mobile, CRM und Optimierung wird immer lieber auf Dienstleister zurückgegriffen.

Bei den Dienstleistern spielt die Qualität eine große Rolle. Zugleich stellt aber gerade die Suche nach solchen hochwertigen Dienstleistern eine große Aufgabe dar. 85 Prozent der Teilnehmer legen großen Wert darauf, die Qualität der Dienstleistungen zu sichern. Kaum weniger wichtig ist die Transparenz – 80 Prozent der Befragten gaben diesen Faktor als relevant an. „Lieber Qualität statt Quantität“ dachen sich sieben von zehn Befragten. Für sie sei die Tiefe des Angebots wesentlich wichtiger als die Breite des Angebots. Diese war für nur 30 Prozent entscheidend.

Referenzen und Zertifikate können Dienstleistern Kunden bescheren

42 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie Referenzen und Zertifikate als Orientierungshilfen benutzten, um passende Dienstleister zu finden. Dabei spielen Referenzen die entscheidende Rolle. 65 Prozent gaben an, dass sie wichtig bei der Auswahl sind. Zertifikate sind laut der Umfrage bei 34 Prozent der Unternehmen als Orientierungshilfe gefragt. Nur ein Siebtel der Befragten (14 Prozent) betrachten Awards als Entscheidungskriterium.

Die Digitalisierung der Geschäftsmodelle ist verbesserungswürdig

Der BVDW spricht von einem „Nachholbedarf bei der digitalen Transformation“. 81 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen, dass die großen deutschen Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle noch etwas nachzuholen haben. Dabei würde es insbesondere an digitalen Dienstleistern mangeln. 75 Prozent gaben an, dass die Nachfrage nach diesen Dienstleistern in letzter Zeit stark gestiegen sei.

Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage TiP könnt ihr hier nachlesen.

Quelle: BVDW

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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