Mobile Marketing

Die IVW folgt dem Mobile-Boom: Apps, Mobile Websites und Connected TV fortan kombiniert in einer Ausweisung

Die IVW ermittelt seit über 60 Jahren die Verbreitung von Werbeträgern. Neuerdings verbindet sie die Traffic-Zahlen von klassischen mit mobilen Angeboten.

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Nach der Umstellung von Page Impressions auf Unique Visits vor knapp fünf Jahren ist dies nun die erste weitere Veränderung bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW): Das Kategoriesystem 2.0 kombiniert fortan die Traffic-Zahlen von mobilen mit klassischen Angeboten. Ein Schritt, der bei der mobilen Entwicklung nachvollziehbar ist.

Ein bedeutender Schritt für einen sich stetig wandelnden Digitalmarkt

Mobile ist schon lange das Buzzword der Branche. Laut aktuellen Berechnungen sollen dieses Jahr weltweit über 30 Milliarden US-Dollar in Mobile-Ads investiert werden. Vergangenes Jahr nutzten rund 70 Prozent der Internet-User das mobile Internet über ihre Smartphones. Ebenfalls 2013 wurde – der mobilen Entwicklung zugrunde liegend – die Ausweisung und Messung der Nutzungsdaten zu App-Angeboten und mobilen Websites bei der IVW eingeführt. Dafür wurde das Kategoriesystem 2.0 integriert – die klassischen Online-Werbebträger wurden nach dem bewährten 1.2-System geprüft.

Gemeinsame Aufweisung für bessere Transparenz

Die Aufteilung in zwei Systeme erschwerte die Arbeit allerdings und machte sie undurchsichtig, zumal die Nutzungsstrukturen für bestimmte Angebote nicht differenziert genug abbildbar waren. Mit dem Schritt, dass nun alle digitalen Angebote unter dem Kategoriesystem 2.0 geführt werden, ist eine detaillierte Messung möglich: zukünftig werden die Angebote nicht nur nach Inhalt unterteilt, sondern auch beispielsweise nach der Form wie Bild, Text, Audio und Video. Dafür wurde das Skalierbare Zentrale Messsystem (SZM) der INFOnline, mit dem der Traffic der IVW-geprüften Angebote gemessen wird, verbessert. So ist nun auch die Ausweisung der Internetnutzung über Connected TV möglich.

Dr. Kau Kuhlmann, Bereichsleiter für digitale Medien und stellvertretender Geschäftsführer der IVW:

Wir tragen einmal mehr der aktuellen Marktentwicklung Rechnung, denn Digital-Angebote einer Medienmarke werden in zunehmender Zahl sowohl als Online- und Mobile-Website, Smartphone- und Tablet-App ausgeliefert. Deshalb wird nunmehr auf allen Ebenen der Ausweisung die anteilige Nutzung der verschiedenen Auslieferungsformen eines Angebots zusammengeführt und aufgeschlüsselt.

Quelle: Digibuzz

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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