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Dicke Finanzspritze für myThings

Der Retargeting-Spezialist bekommt rund 15 Millionen Dollar aus dem Orange-Publicis-Venture-Fonds.

Frisches Geld für myThings

myThings ist das erste Unternehmen, das Geld aus dem rund 400 Millionen Dollar schweren Fonds bekommt. Orange und Publicis übernehmen gleichzeitig Anteile an dem Unternehmen.

Wie groß die Anteile sind, ist nicht bekannt. Benny Arbel, CEO von myThings, gab allerdings an, dass beide Unternehmen zusammen jetzt mehr als zehn Prozent von myThings besitzen. Insgesamt wurden in myThings seit der Gründung des Unternehmens 2005 rund 37 Millionen Dollar investiert.

Aus dem Fonds, der von Iris Capital verwaltet wird, hätten auch andere Unternehmen Geld bekommen können. Laut Arbel haben Orange, Publicis und Iris rund 100 Start-ups als potenzielle Empfänger in Erwägung gezogen. myThings arbeitet bereits seit einem Jahr mit Orange zusammen. Die Freude über die finanzielle Zuwendung ist sicher groß.

Was genau soll myThings tun? Der Retargeting-Spezialist hat die Aufgabe, die Besucher von Online-Portalen von France Telecom und anderen Webseiten zu analysieren und zu „taggen“. Aufgrund des Verhaltens der User auf diesen Seiten sollen diese im weiteren Verlauf auf den User zugeschnittene Display-Ads zu sehen bekommen.

„Der Markt entwickelt sich klar in Richtung Performance und Ad-Lösungen, die auf Daten basieren“, so Denis Barrier von Iris Capital. „Deswegen sehen wir in myThings ein passendes Ziel für Investitionen.“

Laut Arbel ist myThings einer der fünf größten Käufer von RTBs in Europa. Angeblich personalisiert das Unternehmen knapp eine Million Banner pro Monat.

Mit dem Geld sollen in erster Linie die Retargeting-Produkte weiterentwickelt werden. Außerdem soll in neue Märkte expandiert werden. Es fällt nicht schwer, ein weiteres Feld dafür zu finden: Wenn myThings im Bereich Mobile aktiv werden sollte, würde Orange sicher nichts dagegen haben.

Quelle: techcrunch.com

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