Mobile Marketing

Desktop-Advertising: Scheitelpunkt in Sichtweite

2014 werden die Ausgaben für das Desktop-Advertising ihren Höhepunkt erreichen. Danach geht es bergab.

Xocolatl/commons.wikimedia

Der Siegeszug von Mobile hat Folgen für das Desktop-Advertising. Wie der eMarketer berichtet, werden die Ausgaben in den USA für das Desktop-Advertising 2014 ihren Höhenpunkt erreichen. Danach geht es in dieser Hinsicht wieder bergab.

35,39 Milliarden Dollar werden demnach in den USA 2014 für das Desktop-Advertising ausgegeben. Ab 2015 zeigt der Trendpfeil nach unten. Für 2017 erwartet der eMarketer noch einen Wert von 32,51 Milliarden Dollar – ein Wert, der ungefähr so hoch ist wie im Jahr 2012.

Bei Mobile hingegen geht es stetig bergauf. 2014 werden in den USA 11,76 Milliarden Dollar investiert, im laufenden Jahr sind es nur 7,65 Milliarden.

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Clark Fredricksen, VP beim eMarketer, zeigt sich von der Entwicklung ein wenig überrascht: „Noch im September des letzten Jahres gingen wir nicht davon aus, dass das Wachstum im Bereich Desktop-Advertising 2014 beendet sein könnte.“ Doch der Wechsel hin zu Mobile wird immer offensichtlicher.

Das kann man vor allem bei Twitter beobachten. Im vergangenen Jahr hat der Mikroblogging-Dienst über den Mobile-Bereich mehr Geld durch Werbung eingenommen als über das Desktop-Advertising. Für 2015 erwartet der eMarketer einen noch größeren Mobile-Anteil an den Werbeeinahmen bei Twitter.

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Bei Facebook hingegen spielt das Desktop-Advertising weiterhin eine wichtigere Rolle. Zumindest bis 2015 wird laut eMarketer das Desktop-Advertising dem Zuckerberg-Network noch mehr Geld einbringen als Mobile.

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