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d3con University: Adtech-Knowhow für alle Altersklassen

Thomas Promny, Veranstalter der d3con, im Gespräch über die diesjährige d3con University und warum man am Strand besser lernen kann.

Veranstalter Thomas Promny auf der Bühne der d3con University, © d3con

Die d3con University bietet Fachwissen über Programmatic Advertising in Strandatmosphäre. Der Gründer Thomas Promny erklärt im Interview, was hinter der Konferenz steckt und wie sie entstanden ist.

Interview mit Thomas Promny, Veranstalter der d3con

OnlineMarketing.de: Wir waren auch auf der diesjährigen d3con, aber bestimmt nicht alle unsere Leser. Vielleicht erzählst du erstmal kurz, was ihr da macht, was die d3con ist.

Thomas Promny: Gern. Wir veranstalten seit 2011 die d3con jährlich in Hamburg. Wir waren also schon die Leitveranstaltung in Deutschland zum Thema Programmatic Advertising, als es den Begriff noch gar nicht gab. Mittlerweile ist die d3con auf 2.000 Besucher jährlich gewachsen und klarer Marktführer für das Thema Programmatic, Adtech, Marketing-Technologie. Zur d3con kommen Werbetreibende und Publisher sowie natürlich auch Agenturen, Technologieanbieter und andere Dienstleister rund um die Branche.

Klingt gut. Aber wir wollten heute ja vor allem über die neue d3con University sprechen. Was hat es denn damit auf sich?

Die ersten 6 Jahre war die d3con jeweils nur einen Tag lang und nannte sich d3con Konferenz. Das Format gibt es auch heute noch. Irgendwann haben wir allerdings gemerkt, dass die d3con Konferenz von Leuten, die noch nie da waren, als sehr expertig wahrgenommen wird, dass viele Besucher, die wir gern gehabt hätten, zurückgeschreckt sind. Einerseits ist es ja gut, dass die Konferenz ein sehr hohes Niveau hat und die führenden Köpfe anzieht – andererseits fanden wir es schade, dass es viele interessante Entscheider gab, die wir damit abgeschreckt haben.

Insbesondere auf der Werbetreibendenseite haben wir viele Entscheider gesehen, die eigentlich dringend ihr Technologie-Knowhow ausbauen und auffrischen wollten, aber Sorge hatten, auf der d3con nicht mitreden zu können.

So entstand bei uns die Idee, am Vortag der d3con Konferenz einen zusätzlichen Tag zu veranstalten, an dem wir die Leute ein bisschen niedrigschwelliger an das Thema heranführen – daraus ist dann 2017 erstmals die d3con University geworden.

Lernen im Liegestuhl auf der d3con University, © d3con

Das klingt, als wäre die Zielgruppe eher jünger?

Ja, das wird leider manchmal falsch verstanden. Im Gegenteil ist unsere Zielgruppe auf der d3con University eher relativ alt. Es ist ja in unserer Branche bei weitem nicht so, dass nur die Jungen etwas lernen müssen, sondern gerade auch die „alten Hasen“, die seit 20 Jahren im Marketing sind, haben oftmals den Anschluss ein bisschen verpasst, was die ganzen aktuellen Technologiethemen angeht. Und da ist in den letzten Jahren eine wahnsinnige Komplexität entstanden.

Und für diese Zielgruppe ist die d3con University ausgelegt, dass wir unsere Besucher wirklich mal mit den Basics der ganzen aktuellen Programmatic- und Marketing-Technologiethemen vertraut machen. So haben wir beispielsweise Workshops, auf denen ganz „Hands-on“ und Schritt-für-Schritt gezeigt wird, wie eine programmatische Display-Kampagne heutzutage ins Netz kommt. Oder auch ein Workshop, der das ganze Technologie-Ökosystem erklärt: Was ist eine DSP, wozu brauche ich eine DMP und wie macht man Marketing Attribution jetzt wirklich state-of-the-art?

Und dieses Format kam sehr gut an. Die Besucherzahlen der d3con University haben sich von 2017 auf 18 gleich fast verdoppelt und wir rechnen mit weiterem Wachstum im nächsten Jahr.

Für eine Fachkonferenz sieht die d3con University ziemlich ungewöhnlich aus – Liegestühle und Sand statt Stuhlreihen und Teppich?

Ja, das ist Absicht. Wir haben lange überlegt, wie wir das umsetzen. Ich persönlich finde diese gruseligen 80er-Jahre-Konferenzhotels so schlimm. Die strahlen schon so eine langweilig Atmosphäre aus, dass die Besucher eingeschlafen sind, bevor es überhaupt richtig los ging.

Als wir dann diese schöne Beachvolleyballhalle in Hamburg gefunden haben, haben wir beschlossen: Das passt, einfach weil es ein schöner Kontrast ist. Anspruchsvolle, manchmal auch etwas anstrengende Themen, aber dafür die Abwechslung mit Strand-Feeling und Caipi. Und wer mag, kann auch zwischendurch mal eine Runde Beachvolleyball spielen. Dafür hatten wir in diesem Jahr übrigens auch zwei Damen aus dem deutschen Beachvolleyball-Nationalteam da, die mit unseren Gästen gespielt haben.

Beachvolleyball auf der d3con University, © d3con

Das klingt spannend. Kann man eigentlich auch beide Tage der d3con hintereinander besuchen?

Absolut, so ist es gedacht. Die meisten unserer University-Gäste kaufen Kombitickets, mit denen sie am ersten Tag den Einstieg auf der d3con University bekommen und dann direkt weiter auf der Konferenz weitermachen können.

Unter dem folgenden Link bekommen eure Leser übrigens 50 EUR Rabatt auf die d3con 2019 Tickets: https://d3con.de/r/OMDEA

Ich freue mich, wenn ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid!

Klar, vielen Dank für das Interview, Thomas!


Das Interview ist im Rahmen der Medienpartnerschaft mit der d3con entstanden.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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