Content Marketing

Content-Syndication: Wie du deinen Blog syndizierst und warum du dies tun solltest

Wenn der Erfolg des Blogs überschaubar ist, solltest du ihn syndizieren. Wie das geht? Wir haben die wichtigsten Faktoren zusammengefasst.

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Blogging ist keine Sache von fünf Minuten. Stetiges Aktualisieren von Content ist notwendig, um seine User zufriedenzustellen. Wichtig dabei: Sobald du nicht den Kern des Interesses findest, kann dein Blog relativ schnell in der Versenkung verschwinden. Zum Blogging gehört ein großer Zeitaufwand: Brainstorming, Recherche, Schreiben und sich auf dem Laufenden halten – ohne diese Bausteine kannst du schlichtweg keinen erfolgreichen Blog verfassen. Sobald dir die Zeit für diese Vorgänge fehlt, kommt die sogenannte Content-Syndication ins Spiel.

Was ist Content-Syndication?

Content-Syndizierung beschreibt quasi das Auftauchen deiner Inhalte in anderen Medien, die ebenfalls deine Zielgruppe ansprechen. Ein Beispiel: Du schreibst einen Blog über den deutschen Fußball. Ohne dein Zutun taucht dann dein Content auf Internetseiten wie 11freunde.de oder spox.de auf. Dieses Phänomen ist unter anderem auch weit verbreitet im Lokaljournalismus. In der Regel werden die regionalen Texte auch nur von Menschen aus der Region gelesen. Textpassagen, die es wert sind, werden ab und an auch von größeren Zeitungen oder gar Fernsehsendungen aufgegriffen und mit dir in Verbindung gebracht. Dafür muss allerdings natürlich eine Lizenz vorliegen.

Warum solltest du Content syndizieren?

Kritische Stimmen sagen, dass das Syndizieren über Google lediglich als Duplikat erkannt wird – bis vor kurzem war es tatsächlich noch so. Mittlerweile hat Google diesen technischen Nachteil korrigiert. Andere Kritiker behaupten, dass Content-Syndication keinen Traffic auf deine Webseite bringt. Auch das sollte mittlerweile kein Problem mehr sein, solange Links von dem geteilten Content auf deine Seite zurückführen.

Die Vorteile:

  • Steigerung des Traffics auf deiner Webseite
  • Präsentation deiner Marke vor anderem Publikum
  • Wahrnehmung von dir als Experten
  • Erhalt von Quality-Links
  • Verbesserung im Search-Ranking

Wie syndizierst du deinen Blog?

Bevor du überhaupt deinen Content syndizierst, musst du dir eine Strategie zurechtlegen. Die wichtigsten Elemente sollten dabei die Ziele und die Zielgruppe sein. Die Ziele können verschiedene Ausmaße haben: mehr Traffic auf deiner Webseite, deine Marke den Menschen bewusster machen oder deine bestehenden Fans auf dem Laufenden halten. Die Zielsetzung entscheidet auch darüber, wo und in welcher Form du deinen Content veröffentlichst.

Die Zielgruppe sollte ebenso klar definiert werden. Denn wenn du die Interessen der Menschen verpasst, gehen potenzielle Fans verloren. Wenn du bloggst, um einfach nur zu bloggen, kannst du keine Erfolge erwarten.

Titel

Wer kennt das nicht: Du hast einen gelungenen Blog-Eintrag verfasst und dann fällt dir einfach kein passender Titel ein. Dabei ist der Titel nahezu der wichtigste Bestandteil deines Contents. Denn womit sonst sollst du User dazu bringen, deinen Content zu lesen? Wenn du in der Findungsphase haderst, solltest du folgende Anhaltspunkte nutzen:

  • schaffe Aufmerksamkeit
  • integriere Keywords in deinem Titel
  • sei kurz und prägnant
  • trau dich auch mal kontrovers zu sein
  • nutze das Listenprinzip (Top Ten)
  • probiere Fragestellungen aus

Syndizierungs-Methoden

  • Kostenlose Blog-Syndication: Du verbreitest deinen Content über relevante Syndizierungs-Services wie SideShare, um im Gegenzug einen eventuellen Anstieg deines Traffics zu verzeichnen.
  • Ad-unterstützte Blog-Syndication: Hierbei erhältst du eine gewisse Prozentzahl aus den Werbegeldern – je nach Erfolg deines Contents.
  • Lizensierte Blog-Syndication: Gegen eine Gebühr erhältst du als Blogger Geld, sobald ein High-End-User auf deinen Content zugreift. Newstex ist für diese Variante ein Beispiel.

Wo syndiziert man seinen Content?

Um deinen syndizieren Content besser sichtbar zu machen, gibt es mehrere Anlaufstellen:

Soziale Netzwerke

Mittlerweile gilt für jeden Content: soziale Netzwerke sind das A und O für die Verbreitung. Hierzu musst du natürlich selbst ein Profil haben. Dieses solltest du je nach Zielgruppe und Plattform anpassen. Wenn du Content auf deiner Webseite veröffentlichst, solltest du immer an die Social Sharing Buttons denken. Darüber können die User schnell und einfach deinen Content auf den entsprechenden Plattformen teilen.

Gäste-Blog

Eine mindestens ebenso erfolgsversprechende Variante ist das Gäste-Blogging. Durch soziale Netzwerke wirst du schnell wichtige Kontakte aus deiner Branche finden. Wenn du diese dazu bringst, einen Gästeblog für dich zu verfassen, wird die Öffentlichkeit auf dich aufmerksam.

Blog Verzeichnis

Sorge dafür, dass dein Blog in einer der bekanntesten Blog-Verzeichnisse auftaucht. Technorati, Bloggernity, Bloggeries und Blog Flux sind attraktive Adressen für den englischsprachigen Raum. Sobald du den Weg in ein solches Verzeichnis geschafft hast, wird dein Bekanntheitsgrad ebenfalls steigen.

E-Mails

Der Klassiker – die E-Mail. Sobald du Mail-Listen führst, kannst du deine Blog-Einträge direkt per Mail versenden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann der entsprechende Content gelesen wird, ist exorbitant größer, als wenn du deinen Content einfach auf deiner (noch) unbekannten Webseite präsentierst.

Quelle: Search Engine Journal

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