Content Marketing

Content Marketing Checkliste: So stellst du die Qualität deiner Inhalte sicher

Um heute mit deinem Content noch aus der Masse hervorzustechen, bedarf es mehr als schöner Bilder und Überschriften. Die drei Cs helfen bei der Qualitätsanalyse.

© Flickr / Alan Stanton, CC BY-SA 2.0

Seit die Popularität von Content Marketing signifikant gestiegen ist, überschlägt sich der Newsfeed des Durchschnitts-Users mit Artikeln von Corporate Blogs. Während der User dazu übergegangen ist, immer mehr nach Relevanz zu filtern, bleiben viele Content Marketer zurück und liefern Inhalte, die längst keiner mehr sehen will. Deckt der Content einen Bedarf ab, ist das schon die Halbe Miete. Es gibt aber weitere Faktoren, mit denen sich die Qualität determinieren lässt.

Content muss herausstechen

Content Marketing ist in der jüngsten Vergangenheit zunehmend aus einem kritischen Blickwinkel betrachtet worden. So spricht etwa Thomas Strerath vom Content Clash, und bezeichnet damit die immer weiter zunehmende Quantität an Medieninhalten, die auf immer selektivere Zielgruppen treffen. Um sich trotzdem die gewünschte Aufmerksamkeit durch diesen Wust an Inhalten zu erkämpfen, ist neben dem behandelten Thema die Qualität ausschlaggebend. Kelly Exeter hat vor diesem Hintergrund auf Copyblogger erklärt, wie sich die Qualität von Inhalten analysieren lässt.

The value of an article depends on its ability to resonate with readers – Kelly Exeter, Redakteurin für Copyblogger

Exeter spricht hier von den drei C, die die Qualität eines Beitrages determinieren. Auf englisch:

  1. Clarity
  2. Continuity
  3. Connection

Clarity: Klar und verständlich

Einige Blogposts kommen nicht auf den Punkt und verlieren sich in der Ausführung unwichtiger Details. Da der heutige User, wie uns allen inzwischen bekannt sein dürfte, eine sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne hat, wird er mit langweiligen und zähen Inhalten verschreckt. Was du sagen willst, solltest du auf kurze, prägnante Punkte herunterbrechen und nicht um den heißen Brei herumreden.

Auch ein Ausschweifen sollte dringend vermieden werden. Fällt dir während des Schreibens ein zwar wichtiger Punkt ein, der aber nicht hundertprozentig zum Thema passt, dann lass ihn außen vor.

Für die Kontrolle des ersten Entwurfes auf Massentauglichkeit schlägt Exeter folgendes Vorgehen vor:

  1. Behandle nur eine Idee: Andere Themen kannst du dir für weitere Artikel aufsparen.
  2. Baue eine starke Headline: Die Überschrift muss klickstark sein.
  3. Trenne dich von überflüssigem Text: Jedes Wort, das nichts mit der behandelten Thematik zu tun hat, solltest du entfernen. Auch Füllwörter gehören nicht in deinen Beitrag.

Continuity: Strukturiert

Die starke Headline steht nun und es ist klar, was der Artikel kommunizieren soll. Nun geht es darum, dem User eine klare Struktur zu bieten. Auch hier helfen drei Grundpfeiler:

  1. Die Voraussetzung: Welche Idee verfolgst du mit deinem Beitrag? Soll der Artikel hilfreich sein und eine Grundidee vermitteln, wie Blogbeiträge aufgebaut sein sollten? Oder soll er aufzeigen, wie man gute Headlines formuliert? Das sollte dem Leser sofort klar sein.
  2. Das Thema: Die drei Cs helfen bei der Kreation qualitativ hochwertigen Contents. Regelmäßige Zwischenüberschriften und Stichpunkte unterstreichen die Kontinuität eines Beitrages.
  3. Der Nutzen: Am besten schon zu Beginn sollte dem Leser vermittelt und herausgestellt werden, dass er einen Nutzen von dem Beitrag hat.

Nur gut strukturierter Content wird auch gern bis zum Ende gelesen. Kann die Headline schon zu Beginn nicht halten, was sie verspricht, ist alle Mühe vergebens. Der User sollte einen Mehrwert aus dem Beitrag ziehen können.

Connection: Ehrlich verbunden

Am besten funktionieren Beiträge, die eine Verbindung mit dem User eingehen, in denen er sich wiederfinden und eine Beziehung herstellen kann. Dies erreichst du vermutlich am besten und schnellsten durch die eigene Verwundbarkeit: Wenn du einen problemlösenden Artikel verfasst, schreibe von eigenen Fehlern, die du in der Vergangenheit auf dieses Thema bezogen gemacht hast. Dafür reicht auch ein kurzer Exkurs, um sich mit dem Leser auf Augenhöhe zu begeben.

Fazit

Am Ende des Tages schreibst du deine Beiträge für dein Publikum und solltest immer hinterfragen, ob die Qualität ausreichend und der Content attraktiv ist. Die drei Cs helfen bei der Analyse und Strukturierung und sorgen somit für Relevanz.

Quelle: Copyblogger

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.