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ClarityRay: Der Werbeblocker-Blocker

Einfache Plugins der gängigen Web-Browser blockieren viele Werbeeinblendungen, bevor sie sichtbar werden. Bis jetzt.

Logo: ClarityRay

Die Argumentation des israelischen Start Ups ist unzweideutig: dem Werbetreibenden soll zu seinem Recht verholfen werden. Dem Recht auf Sichtbarkeit.

Und gemäß einem hauseigenen Report mit über 100 Millionen Impressions von großen Publishern in Europa und Amerika ist das Existenzrecht der digitalen Werbetreibenden nicht durch düstere Prognosen in einer nebulösen Zukunft bedroht, sondern im Hier und Jetzt. In einem zumindest fragwürdigen Statement vergleicht Ido Yablonka, CEO und Mitgründer von ClarityRay, die Situation am Markt mit der Prä-iTunes-Zeit, in der MP3-Tauschbörsen wie Kazaa, BearShare und andere eine anarchische und geschäftsfeindliche Ära prägten.

Eindeutige Positionen

Die Gleichsetzung des Ad Blockings mit illegalen MP3s ergibt in der Konsequenz von ClarityRay eine zweigleisige Strategie, die durchaus um eine angemessene Differenzierung bemüht scheint. Um den Advertisern ebenso wie Monierungen der Werbegegner gerecht zu werden, offeriert das Unternehmen zwei unterschiedliche Lösungen: ein Produkt leitet den Kunden mit Ad Blocker an einer einzelnen Werbeschaltung vorbei zu seiner Zielseite, das zweite bietet ihm eine werbefreie Seite an – gegen Bezahlung. “So if you’ve installed an ad blocker and you visit a ClarityRay customer, you’ll still see a single ad, Yablonka says. Don’t want to see it? Then pay”, fasst Techcrunch diese einerseits komplementären, sich aber andererseits ergänzenden Angebote zusammen.

ClarifyRay erstellt die Werbeeinblendungen für jeden seiner Geschäftskunden auf Basis umfangreicher Analysen der jeweiligen Kundensegmente. Mit einigen großen Publishern, dessen Namen Yablonka aber zunächst verschweigt, arbeite man bereits zusammen. Zuletzt gab es auch in monetärer Form einen gewaltigen Vertrauensvorschuss: Saar Wilf, Chairman von ClarifyRay, investierte mit 500.000$ in das Start Up.

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