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BrandEdge: WPP baut universelle Kampagnenmanagementplattform

Cloud-basiertes Multitalent: Wie das neue BrandEdge eine neue Ära der digitalen Medien beginnen will..

Cloud-basiertes Multitalent - BrandEdge

Viele kleinere StartUps haben es probiert, aber nicht jeder ist erfolgreich mit Cloud-Systemen.

Nun wagt WPP mit BrandEdge, der neuen cloud-basierten Plattform für digitale Medien die Partnerschaft mit dem Outsourcing- und IT- Spezialisten Infosys mit Sitz in Bangalore.

Als erste ihrer Art in der Industrie, soll BrandEdge eine Reihe der Aktivitäten, Kreationen und vom Management der digitalen Welt mit verschiedenen Ländern und Tools in einer Cloud unterbringen. Vor allem die Durchführung von Kampagnen soll vereinfacht werden in dem die Cloud alles zentral zusammenfasst.

Die beiden Unternehmen konnten bislang bereits drei Großkunden an Land ziehen. Gesundheitsunternehmen  GlaxoSmithKline soll bereits unterzeichnet haben und über BrandEdge seine weltweiten Marketingaktivitäten steuern wollen, so wird bei Reuters gemunkelt.

Durch die Zusammenarbeit mit Infosys eröffnen sich vor allem Schnittstellen und Möglichkeiten für WPP, an neu entstehenden Märkten sowohl als Kunde, als auch in der Umsetzung teilzuhaben.

Bei BrandEdge bringt sich für WPP die Tochtergesellschaft Fabric ein die für den Service zuständig ist, während WPP erst gerade den letzten Deal abgeschlossen hat: Eine 7 Millionen Dollar Investition in den Online-Preisvergleich MySupermarket aus dem Vereinigten Königreich, der noch auf weitere Gebiete erweitert werden soll.

All diese Einzelheiten zählen sich zu einer größeren Strategie von WPP, die sich zum Ziel gemacht haben mehr Einnahmen aus digitalen Medien zu schöpfen.

Im Jahr 2011 bezogen sich die Einnahmen aus digitalen Medien auf 4,8 Milliarden Dollar, von 16 Milliarden Dollar Gesamtgewinn. In den nächsten 5 Jahren soll diese Zahl ganze 40 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen.

BrandEdge stößt bislang auf Begeisterung, als Produkt welches einen essentiellen Mehrwert schafft. Durch das Internet haben sich Unternehmen zunehmend globaler entwickelt, viele Marketingfunktionen hingegen lokaler.

Agenturen die ein gutes Geschäft machen wollen, können gerade durch das Anbieten dieser lokalen Dienste auf zentralisierterer Ebene einen Vorsprung gegenüber Anderer erhaschen, so Techcrunch.

Die Zahlungsweise auf der neuen Plattform soll nicht mehr Kampagnenweise abgerechnet, sondern nach einem Pay-per-Use Prinzip abgerechnet werden.

Ein Trend, der sich wohl noch an anderen Gliedern die digitalen Marketing-Kette weiter ausbreiten wird. Aus verschiedenen Richtungen, wie z.B. durch Jonah Goodhart, CEO bei Moat gibt es positives Feedback, das Abrechnungsmodell hätte sich bewehrt und wäre viel populärer als das Gängige.

WPP will das Time-to-Market um 40% senken, während auch die Kosten um 30% heruntergefahren werden sollen.

Die in der neuen cloud-basierten Plattform enthaltenen Dienste sollen auf die Verwendung von Daten der digitalen Medien und die Integration des Customer Management eingehen. Drittanbieter-Daten zur Messbarkeit, Datenschutz und Sicherheitstandarts werden ein Thema sein, genau wie auch Analyse-Möglichkeiten dieser Daten.

Die auf BrandEdge geplante Datenauslieferung an soziale Netzwerke, Werbenetzwerke und andere Marketingkanäle sollen- so sagt man es sich- für StartUps wie HootSuite und Moat, die in diesem Bereich der cloud-basierten Dienste die ersten Fußstapfen hinterlassen hatten, zu einer wahren Herausforderung werden.

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