Suchmaschinenmarketing

Bing lockt Safari-Nutzer

Die Microsoft-Suchmaschine Bing versucht, Safari-User zu sich zu locken – indem sie ihnen Google madig macht.

Bing-Logo

Bing weist Safari-Nutzer darauf hin, dass Google es mit der Privatspäre von Safari-Nutzern nicht so genau nehmen würde. Hier ein Screenshot einer neuen Bing-Landing-Page, die hier zu finden ist: http://www.bing.com/privacy-protection

Hintergrund: Im Februar 2012 war ein Report veröffentlicht worden, in dem es darum ging, dass Google die Sicherheitseinstellungen von Safari umgehen und das Userverhalten tracken würde. Google wurde daraufhin zu einer Zahlung von 22,5 Millionen Dollar verdonnert.

Microsoft liegt natürlich viel daran, dass niemand das vergisst. Deswegen wird der Vorgang auf der Landing Page nochmal zusammengefasst. Und dann folgt die Konsequenz: Safari-User sollten mal Bing ausprobieren. Klickt der User auf den orangefarbenen Button, startet die Suchmaschine eine Suche nach den Begriffen „google record ftc fine“. Wer als Safari-User in die URL guckt, findet dort Begriffe wie “SAFARITEST” und “SAFARI_BING_BUTTON” – es ist wohl klar, dass Microsoft hier die User „bekehren“ will. Blöd nur, dass die Landing Page nicht erscheint, wenn die User die Google-Seite aufrufen. Da wäre sie wohl am effektivsten.

Bislang ist allerdings nicht zu erkennen, wie die User überhaupt zur Landing Page gebracht werden sollen. Wir halten die Augen offen.

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