Marketing Strategie

Auch in einer langweiligen Branche braucht man spannenden Content

Wenn du in einer „langweiligen“ Branche arbeitest, solltest du umso interessanteren Content bieten – wir haben die entsprechenden Tipps.

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Es ist ja, wie es ist: nicht jede Branche wirkt auf die Außenwelt interessant. Im Gegenteil – Branchen wie Versicherungen, Wäscherein oder Tankstellen verbindet man eher mit einem Gähnen. Langweilig oder nicht, jede Branche muss natürlich gut in Szene gesetzt werden und Online-Content ist dabei das A und O. Die Onlinewelt hält die Informationen für potentielle Kunden bereit und das Internet bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, diese Informationen spannend zu gestalten.

Sei es nun im Blog, in Social-Media-Posts oder Videos – Content kann verschiedene Formen annehmen. Eine Studie besagt, dass sieben von zehn Kunden eine Marke beziehungsweise ein Unternehmen bevorzugt über deren alternativen Content und nicht über ihre Ads kennenlernen. Umso wichtiger ist es deshalb, qualitativ hochwertige Inhalte zu entwickeln.

Die Themenfindung

Die größte Problematik, interessanten Content für eine „langweilige“ Branche zu kreieren, liegt darin, überhaupt ein spannendes Thema zu finden. Du musst dich förmlich auf den Kopf stellen, um ein aktuelles und kundenfreundliches Thema zu finden.

Kopfstand

Kopfstand – via Search Engine Journal

Betrachte einmal alles verkehrt herum: Welche neuen Ansätze finde ich? Dabei solltest du SEO nicht außer Acht lassen. Wenn du ein langweiliges Thema in einen anderen, aktuellen Kontext bringst – womöglich das meist beachtete Thema auf deine Branche herunter brichst – wirst du automatisch Erfolg bei deiner Suchoptimierung haben. Denn so kommen die Suchmaschinen nicht an deinem Thema vorbei. Allgemein solltest du dich bei der Themenfindung immer an diesen drei Fragen orientieren:

  • Weshalb möchte jemand gerade mein Produkt beziehungsweise meinen Service in Anspruch nehmen?
  • Welche Probleme löst es für die Kunden?
  • Was passiert, wenn sie mein Produkt nicht kaufen?

Experten-Themen kommen von Experten

Es ist ja grundsätzlich nicht verkehrt einen externen, erfahrenen Texter mit an Bord zu holen. Was das Schreiben und die Kreativität angeht, kannst du sicherlich einiges von ihm lernen. Worüber du aber nicht von ihm lernen kannst, ist deine Branche. Denn von dieser hat ein Außenstehender in der Regel nicht viel Ahnung – das ist deine Aufgabe. Du (oder ein enger Mitarbeiter) bist derjenige, der die Branche am besten kennt und der weiß, welche Themen wirklich relevant sind. Entsprechend bekommt der Content einen Experten-Inhalt.

Verbindung per Content

Egal um welche Branche es sich handelt, du wirst dich zunächst immer mit Interessenten auseinandersetzen. Im besten Fall werden diese später zu Kunden. Damit es soweit kommt, solltest du dir die richtige Strategie zurechtlegen. Mit der Hilfe von Social Media kannst du direkt mit den Interessenten in Kontakt treten.

Stelle ihnen Fragen und antworte auf ihre Fragen, so verbindest du dich direkt mit den Menschen. Wenn diese erkennen, dass du für sie da bist und ihnen zur Seite stehst, gewinnst du ihr Vertrauen. Webinare oder auch Gewinnspiele helfen dir dabei, deine vermeintlich „langweilige“ Branche interessant zu gestalten. Wenn du das geschafft hast, kannst du die Interessenten peux á peux zu Kunden werden lassen, bereite sie auf den Kauf deines Produktes oder die Inanspruchnahme deines Services vor.

Sei emotional

Wenn du die Menschen auf einer emotionalen Ebene berührst, wirst du ihnen besser im Gedächtnis bleiben. Sobald du die Interessenten zum Lachen oder gar zum Weinen bringst, hast du es geschafft. Doch wie soll das in einer eher langweiligeren Branche funktionieren? Ganz einfach: Integriere dein Business in eine herzerwärmende Geschichte, lach über dich selbst, zeige Selbstironie oder herben Humor.

Herber Humor

Herber Humor – via Search Engine Journal

Ein Beispiel: Versicherungen sind im Volksmund eher ermüdend. Das Versicherungsunternehmen AXA fährt aktuell eine Werbekampagne, die die Emotionen der Menschen wecken soll. Geschichten, die „nach einer wahren Begebenheit“ geschehen sind, werden hierfür eingesetzt. Unterlegt mit nostalgischer Musik, handelnd von schweren Schicksalsschlägen und endend mit einem Glücksgefühl, haben es die Macher geschafft, ihre Branche in eine emotionale Richtung zu lenken.

Quelle: Search Engine Journal & Econsultancy

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