Social Media Marketing

Anzeigen als Content verkleiden? Besser nicht!

Viele User, die derartige Anzeigen angeklickt haben, sind über solche Mogelpackungen nicht erfreut.

Foto: Grey59 / pixelio.de

Content Marketing spielt sowohl in der B2C- als auch in der B2B-Kommunikation eine wichtige Rolle. Viele Marketer versuchen damit, Aufmerksamkeit für ihre Brands zu bekommen oder auch die Verbindung zwischen Kunde und Brand zu stärken. Dabei sollten die Verantwortlichen aber auch daran denken, klar zwischen Content und Anzeige zu trennen. Denn viele User reagieren allergisch, wenn man sie derartig hinters Licht führt.

Der eMarketer berichtet in diesem Zusammenhang über eine Studie des Unternehmens MediaBrix. Laut dieser seien 86 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer schon mal in die Falle getappt: Sie hätten Videos im Glauben angeguckt, es handele sich um Content, in Wirklichkeit handelte es sich aber um Anzeigen.

Fast genauso viele, nämlich 85 Prozent, erklärten, dass sich danach ihre Meinung über die betreffende Brand nicht verbessert hätte. Das zeigt: Eine Videoanzeige als Content zu präsentieren, ist nicht sinnvoll.

Das gilt natürlich auch für Anzeigen auf Social Networks. Hier sagten rund 60 Prozent der US-Internet-Nutzer, dass sie auf Facebook Sponsored Stories gesehen hätten, die aussahen, als würden sie keine Werbung, sondern Content enthalten. Bei Twitters Promoted Tweets wurde dies von 45 Prozent gesehen.

Facebook und Twitter versuchen ja gerade mit diesen Werbeformen die Grenze zwischen Content und Anzeigen schmaler werden zu lassen. Doch viele User werden davon eher abgeschreckt. Laut MediaBrix erklärten 72 Prozent der User, die von Sponsored Stories “ausgetrickst” wurden, dass dies ihre Meinung über die betreffende Brand nicht verbessert hätte. Bei den Promoted Tweets lag der Wert bei 62 Prozent.

Laut dem Chief Marketer nutzen im September 20 Prozent der US-Marketer Facebooks Sponsored Stories.

Promoted Tweets wurden sogar von 26 Prozent aller Marketer genutzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.