Suchmaschinenmarketing

AdWords: Neues Interface für Click-to-Download-Ads

Es ist gar nicht so einfach, seine Apps an den Mann/die Frau zu bringen. Google bietet Entwicklern jetzt Hilfe an.

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Google-AdWords-Logo

Die App-Stores dieser Welt sind prall gefüllt mit Apps. Gar nicht so einfach, da den Überblick zu behalten. Google bietet in diesem Zusammenhang eine sogenannte „Click-to-Download“-Möglichkeit für App-Anzeigen an. Und das schon seit einigen Jahren. Klickt der User auf diese Anzeige, wird er direkt zum iTunes-Store bzw. zu Google Play geführt. Neu ist: Für Entwickler gibt es jetzt ein neues Interface.

Diese Möglichkeit der Werbung für Apps ist sicher durchaus positiv zu bewerten. Führen wir uns noch einmal die Probleme vor Augen: Der Trend hin zu mehr Mobile heißt auch: weniger Platz für Anzeigen wegen kleinerer Screens. Außerdem: Wer will beim App-Kauf schon immer wieder seine Daten eingeben? Viel einfacher ist es doch, wenn die Anzeige direkt zum Store verlinkt.

Die meisten User haben ihre Kreditkarteninformationen ja bereits bei Apple oder Google hinterlegt. Verlinkt die Anzeige direkt zum Store, entfällt somit ein aufwendiger Teil des Bezahlvorgangs – die Eingabe der Bezahlmodalitäten. Die Folge: Der ROI ist schneller da und messbar.

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Bei Facebook gibt es die Mobile-App-Install-Anzeigen bereits seit Okober. Und diese scheinen erfolgreich zu sein. Die Vorteile: relativ geringe Kosten und hohe Klickraten. Insofern ist der Schritt von Google durchaus nachvollziehbar.

Diese „Click-to-Download“-Anzeigen können auf Mobile-Sites platziert werden und führen – wie erwähnt – direkt zum gewünschten Store. Gibt es als Ergebnis die gewünschte Zahl der App-Installationen, landen diese Apps in den bekannten Top-100- oder Must-Have-Listen. Von da aus entsteht natürlich ein weiterer Werbeeffekt. Insofern ist diese Möglichkeit der App-Install-Werbeanzeigen für Entwickler sicher eine sehr interessante Variante.

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