Suchmaschinenmarketing

8 Faktoren, welche die Bilanz deines CPC-Advertising zerstören

Wir präsentieren acht häufige Fehler, die du bei einer Cost-Per-Click-Kampagne auf jeden Fall vermeiden solltest.

© faithie - Fotolia.com

Nachdem Google die Ergebnisse der Suche verschlüsselt und somit Keyword-Analyse schwieriger gemacht hat, müssen sich Advertiser nach anderen Möglichkeiten umschauen, um herauszufinden, wie Nutzer auf ihrer Seite gelandet sind. CPC-Ads geben jedoch immer noch Aufschluss über die Keywords, nach denen User gesucht haben, die mit der Anzeige in Kontakt gekommen sind. Eine erfolgreiche CPC-Kampagne setzt ein vernünftiges Vorgehen voraus. Oz Ahmad, Co-Founder und Präsident der digitalen Vermarktungsfirma Pepper Gang, hat einige Fehler aufgelistet, die Marketer auf keinen Fall begehen sollten:

1. Kein Ziel vor Augen haben

Ohne einen vernünftigen Plan funktioniert es nicht. Dazu gehört auch das Messen der Ergebnisse für die einzelnen Etappen. Denn ohne Messungen weißt du nicht, ob du dein Ziel erreicht hast. Wir können Google Analytics für die Erhebung der Daten empfehlen.

2. Fehlendes Targeting

Die Anzeigen sollen die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt erreichen. Dazu benötigst du eine fundierte Targeting-Option. Du brauchst Targeting allein schon dafür, um Gerät, Ort und Sprache zu definieren.

3. Landing Page und Homepage sind identisch

Je nachdem, was ein Nutzer sucht, möchte er dies auch umgehend präsentiert bekommen. Wer den Begriff „Trekking-Rucksack“ eingibt, möchte nicht auf einer Seite landen, die hundert Kategorien enthält, sondern direkt die Rucksäcke sehen. Achte also darauf, dass du die Ads dementsprechend direkt verknüpfst.

4. Ungenügende Tests

Nicht nur die Landing Page, auch die Keywords, die betreffenden Uhrzeiten und viele weitere Aspekte müssen getestet werden, um eine optimale Kampagne durchzuführen.

5. Die Relevanz der Zielgruppe unterschätzen

Um eine erfolgreiche CPC-Kampagne durchzuführen, muss man die Zielgruppe verstehen und das Verhalten der Nutzer ergründen. Anhand dessen kann die richtige Umgebung für die beste Werbeform ermittelt werden. Dafür bieten sich Keyword Tools, die das Suchvolumen durchleuchten, an. Dabei ist nicht nur das Vorgehen der eigenen User, sondern auch das deiner Mitstreiter interessant. Suchmaschinen offerieren meist kostenlose Tools dieser Art, es gibt aber auch kostenpflichtige Varianten, die detailliertere Informationen ermitteln.

6. Negative Keywords vergessen

Das Ausklammern einiger Keywords verhindert nicht nur, dass dein Produkt oder deine Seite mit unerwünschten Begriffen verbunden wird. Es bewahrt Nutzer ebenfalls davor, enttäuscht zu werden, wenn sie nach einem bestimmten Thema suchen, dem du nicht gerecht wirst. Solltest du beispielsweise Outdoor-Kleidung anbieten und keine Schuhe im Sortiment haben, kannst du diesen Begriff mit auf die Liste setzen. So verhinderst du negatives Feedback.

7. Zu wenig CTA

Fehlende Call-To-Action auf der Landing Page und den Anzeigen ist ein grober Fehler. Am besten du testest mehrere Versionen, um die herauszufinden, die am erfolgreichsten performt. Doch hier ist Vorsicht geboten: „Click here“ wäre beispielsweise fatal, denn Google hat ein Auge auf CTAs, die an Spam erinnern.

8. Keine Struktur in der Werbekampagne

Zu einer guten Organisation gehört eine klare Struktur der Kampagne. Ohne Struktur wird das Messen ebenso wie die Verwaltung schwierig.

Quelle: Entrepeneur

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.