SEO - Suchmaschinenoptimierung

5 Tipps für erfolgreiches Video-SEO

Image- und Produktvideos versinken oftmals in der breiten Masse an Videoangeboten. 5 Tipps, wie Ihre Videos die Kunden auch erreichen.

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Das Bewegtbild erfreut sich zunehmender Beliebtheit und viele Unternehmen investieren viel Geld für den Dreh und Schnitt von professionellen Markenvideos. So haben laut Angaben von comscore allein im Januar dieses Jahres 1,2 Milliarden Menschen weltweit Online-Videos geschaut, wobei dafür im Durchschnitt rund 20 Stunden aufgewendet wurden. Leider bleiben jedoch trotzdem viele Videos ungesehen, weil sie nicht für Suchmaschinen optimiert werden und somit selten den Weg zum User finden. Welche 5 Aspekte Sie berücksichtigen sollten, um Ihre Zielgruppe auch tatsächlich zu erreichen, hat der Video-Spezialist MovingIMAGE24 zusammengetragen:

1. Aussagekräftige Titel und Schlagworte verwenden
Um potenziellen Kunden den Weg zu Ihrem Video zu ebnen, sollten Sie auf eine detaillierte und korrekte Verschlagwortung achten. Bei vielen Clips finden sich Rechtschreibfehler oder ungenaue Beschreibungen, die ein Auffinden erschweren und die Zuordnung des Spots verhindern. Eine große Hilfe beim Finden der passenden Keywords bietet Googles Keyword-Tool, das häufig verwendete Suchbegriffe und -kombinationen ermittelt. Da die gesamten Textinformationen ausgewertet werden, sollte man möglichst die maximal mögliche Titellänge von etwa 60 Zeichen voll ausnutzen. Empfehlenswert dabei ist auch, den Begriff Video an prominenter Stelle zu verwenden.

2. Video-Streaming mit Inhouse-Mitteln
Viele Unternehmen wollen sich die Frage des Streamings erleichtern und laden ihr Video einfach auf You Tube hoch. Das ist zwar einfach, weil man nur noch den Embed-Code auf seiner Seite einbinden muss, ist aber wenig effektiv. Denn statt die Klicks für die eigene Seite zu generieren, verschenkt man sie quasi an die private Plattform. Zwar findet sich hier ein größeres Publikum, doch die attrativen Pageviews und die zu erwartende Verweildauer lässt man sich dadurch entgehen. Zu empfehlen ist daher eine professionelle Lösung, die inhouse abgewickelt wird. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass auch alle gängigen Videoformate bedient werden. Auch eine angemessene Qualität – ohne ruckelnde, zuckelnde Bilder und lange Ladezeiten – sollte gegeben sein.

3. Videos immer zuerst auf der eigenen Homepage veröffentlichen
Wenn Sie ein Video in Auftrag gegeben haben und es launchen möchten, sollten Sie dies unbedingt zuerst auf der eigenen Website tun. Stellen Sie es im Vorfeld externen Verwertern und Partnern zur Verfügung, wird Ihr teuer bezahltes Werk eventuell diesen Seiten zugeordnet und Sie haben das Nachsehen. Denn ähnlich wie bei geschriebenen Inhalten gilt auch bei Videos das Gesetz des zu vermeidenden duplicated contents. Einen positiven Effekt können auch Posts und Links in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Google+ haben, die das Video bekannt machen. Ist Ihr Video schließlich erfolgreich von Google indiziert worden, gilt es als originärer Content für Ihre Website und kann im folgenden auch über Dritte verbreitet werden.

4. Verwendung sprechender URLs
Häufig werden Videos auf der eigenen Website auf verschiedenen Seiten eingebunden und erhalten dafür unterschiedliche Tags. Dies gilt es zu vermeiden, denn jede weitere Einbindung wird als duplicated content gewertet und beeinflusst so das Ranking. Benutzen Sie daher für jedes Video eine separate URL. Diese sollte den gleichen Regeln folgen, wie auf dem Rest der Website – es sollte sich also um eine sprechende URL handeln, die den Inhalt beschreibt und im optimalen Fall relevante Keywords oder Titel des Videos beinhaltet. Weiterhin sollte jede zusätzliche Einbindung mit einem canonical-Tag versehen werden, das einen Verweis darauf darstellt, dass es sich um denselben Content wie auf den anderen Seiten handelt.

5. Video-Sitemaps verwenden
Die Sitemap eines Videos dient als Inhaltsverzeichnis für Suchmaschinen und wird standardmäßig im XML-Format angelegt. Wenn Sie die Sitemap in Ihrem Webmaster-Tool hinterlegen, können Anwender via Suchmaschine relevante Informationen über Bewegtbildformate innerhalb ihrer Website bereitstellen und mitteilen, unter welcher URL diese Videos abrufbar sind. Diese Möglichkeit wird häufig nicht genutzt, wodurch ein wesentlicher Positiveffekt für die Suchmaschinen verschenkt wird. Wenn Sie ein professionelles Video-Management-Systeme nutzen, ist sogar der Aufwand minimal, da die Video-Sitemap hier meist automatisch erzeugt wird.

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