Video Marketing

40% mehr Budget für Videowerbung

Die Ausgaben für Online Video Advertising verdoppeln sich bis 2016. Premium-Inventar wird günstiger.

In einem aktuellen Report spricht eMarketer von einem Anstieg der Ausgaben für Online Video Advertising in den USA auf über 9 Milliarden USD – allerdings erst im Jahr 2017. Dieses Jahr sind es rund 4,14 Milliarden, was einem Anstieg von 41% zum Vorjahr entspricht. Zum Vergleich: 2011 beliefen sich die Gesamtausgaben noch auf weniger als die Hälfte.

emarketeradspending

Gleichzeitig sinken die CPMs für Premium-Inventar. Schätzungen der Credit Suisse zufolge liegt der durchschnittliche CPM für Premium-Inventar im Jahr 2013 bei 32,80 USD und sinkt im nächsten Jahr auf 31,20. Die Kosten für das mittlere Inventarsegment bleiben gleich bei 25,00 USD.

Zielgruppen, Formate und Abrechnungsmodelle

Kernüberlegungen im Online Video Advertising drehen sich um Ziele, Formate, Zielgruppen, Real Time Bidding und die Kostenanalyse. Ein heißes Thema ist die Abkehr von traditionellen Abrechnungsmodellen wie dem CPM. Advertiser bevorzugen vermehrt CPC – und CPA – Modelle, die ihnen einen besseren Überblick verschaffen.

T/V – Advertising

Ein sehr interessanter Trend ist der zunehmend ähnliche Umgang mit TV- und Online Video Advertising. Die meisten Marketer behandeln die beiden Kanäle noch streng getrennt. Einige betrachten den Bereich jedoch schon als Einheit von T/V (Television/Video). Dazu äußert sich David Matathia, der Director of Marketing Communications bei Hyundai:

Bei der Arbeit mit Netzwerkpartnern kommen unabhängige Deals für digitale- und TV-Inhalte nur noch selten vor. Die Zusammenlegung von digital und TV ist fast schon übliche Praxis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.