Marketing Strategie

Kickstarter: Vabanquespiel der Startups

Erfolgreiche Kickstarter-Projekte liefern häufig erst mit großer Verspätung gute Ergebnisse. Eine Infografik.

Logo: Kickstarter

kickstarter.com ist eine Internetplattform zur Projektfinanzierung über Crowdfunding und überaus bekannt. Regelmäßig machen Meldungen über neue innovative Startups und Gewinne, die die eigentlichen Finanzierungsziele pulverisieren, die Runde. Dass sich das Unternehmen stets ins beste Licht rücken will und hinter den Kulissen einige Leichen im Keller hat, dürfte jedem klar sein. Eine Untersuchung der kickstarter-Projekte von Jeanne Pi (AppsBlogger) und Professor Ethan Mollick (Wharton School of the University of Pennsylvania) gewähren jedoch Einblicke in ein Business, in dem man sehr schnell richtig baden gehen kann.

56 Prozent aller Unternehmensprojekte der Plattform erreichen demnach nicht ihr ausgegebenes Finanzierungsziel. Und wenn schon scheitern, dann richtig: 97% der gescheiterten Projekte erreichen weniger als die Hälfte ihres Finanzierungsziels, 90% davon bleiben sogar unter 30% des anvisierten Bereiches.

Und selbst bei an sich erfolgreichen Projekten gibt es oft enorme Ausfälle und Verzögerungen. So können 75% der Jungunternehmen ihre Terminabsprachen nicht einhalten beziehungsweise ihre Produkte oder Leistungen nicht rechtzeitig ausliefern. Nach 8 Monaten Verspätung haben immer noch erst drei Viertel aller (erfolgreichen) Projekte ihre Vereinbarungen erfüllt.

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