Social Media Marketing

10$ Entschädigung für enttäuschte Facebook-Nutzer

Zuckerberg verkauft Gefällt mir- Angaben an Werbeunternehmen und bietet seinen Usern eine Entschädigung von 10$ an.

Neue Patzer aus dem Hause Facebook

Dass Facebook gerne und oft in die sperrlich vorhandene Privatsphäre seiner Nutzer eingreift ist lange kein Gerücht mehr. Nach dem Facebook mit wahrscheinlich 15 Millionen Dollar für das heimliche Abhören seiner User büßen soll, geht es schon wieder fröhlich mit der nächsten Strafe weiter.

Das unerlaubte Weitergeben von Gefällt mir-  Angaben an Werbefirmen hält Facebook zusammen mit 125 Millionen betroffenen Usern bereits seit 2011 im Rechtsstreit. Zuckerbergs Vorschlag, 10 Millionen Dollar an wohltätige Zwecke zu spenden überzeugte den zuständigen Richter Richard Seeborg nicht und wurde am 17. August mit dem Einwand dass die Geschädigten kein Geld bekommen abgelehnt.

Nun folgt Facebooks nächster Vorschlag, 20 Millionen Dollar bereitzustellen. Konkret soll jeder User 10$ fordern dürfen und weitere 10 Millionen Dollar des Gesamtbetrags sollen Anwälte erhalten. Hinzu will Facebook seinen Usern ein zukünftig sorgfältigeren Umgang versprechen.

Insbesondere bei Kindern sollen die Rechte auf Privatsphäre besonders berücksichtigt werden. Bei Kindern, die Verwandtheitsgrade zu ihren Eltern in ihren Profilen angeben, sollen diese bei relevanten Schritten Facebooks um Erlaubnis gebeten werden.

Das aktuelle Angebot Facebooks hat Richter Seeborg noch nicht angenommen.

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