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Kurz erwähnt: Wieso bekommen wir „Kalte Füße“?
Brandon Hoogenboom- Unsplash

Kurz erwähnt: Wieso bekommen wir „Kalte Füße“?

Nadine von Piechowski | 19.10.20

Es wird Herbst und damit auch immer kälter. Nicht nur Nase und Finger fangen an zu frieren, auch die Füße werden kalt. Während man die Temperatur der Mauken aber mittels dicker Socken oder flauschiger Schuhsohlen wieder heben kann, gehen „Kalte Füße“, die man kurz vor einem einschneidenden Erlebnis – wie Hochzeit, Umzug oder Jobwechsel – bekommt, nicht einfach so wieder weg. Die Redewendung „Kalte Füße bekommen“ kommt dabei (wahrscheinlich) aus dem Glücksspiel. Da Kartenspieler, die um Geld zockten, früher mit hohen Strafen rechnen mussten, zogen sich die Spielgemeinschaften meist in dunkle und sehr kalte Keller zurück. Hatte ein Spieler schlechte Karten, konnte er diese Kälte als Ausrede nutzen, um den Spieltisch zu verlassen: „Ich habe kalte Füße und gehe deswegen jetzt lieber.“ Aus diesem Umstand wurde später eine Redensart, die wir noch heute nutzen, um uns in unangenehmen Situationen davonzumachen.

Es wird Herbst und damit auch immer kälter. Nicht nur Nase und Finger fangen an zu frieren, auch die Füße werden kalt. Während man die Temperatur der Mauken aber mittels dicker Socken oder flauschiger Schuhsohlen wieder heben kann, gehen „Kalte Füße“, die man kurz vor einem einschneidenden Erlebnis – wie Hochzeit, Umzug oder Jobwechsel – bekommt, nicht einfach so wieder weg. Die Redewendung „Kalte Füße bekommen“ kommt dabei (wahrscheinlich) aus dem Glücksspiel. Da Kartenspieler, die um Geld zockten, früher mit hohen Strafen rechnen mussten, zogen sich die Spielgemeinschaften meist in dunkle und sehr kalte Keller zurück. Hatte ein Spieler schlechte Karten, konnte er diese Kälte als Ausrede nutzen, um den Spieltisch zu verlassen: „Ich habe kalte Füße und gehe deswegen jetzt lieber.“ Aus diesem Umstand wurde später eine Redensart, die wir noch heute nutzen, um uns in unangenehmen Situationen davonzumachen.