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Kurz erwähnt: Warum heißt es eigentlich Rosenmontag?
©Festkomitee Kölner Karneval

Kurz erwähnt: Warum heißt es eigentlich Rosenmontag?

Niklas Lewanczik | 24.02.20

Viele Menschen haben heute frei und feiern ausgiebig, während für andere ein ganz normaler Montag ist. Denn heute ist Rosenmontag, der traditionelle Karnevalshöhepunkt in Rheinhessen und im Rheinland. Aber was hat es mit diesem Rosenmontag auf sich, geht es wirklich um Rosen? Wie beim Karneval selbst scheiden sich bei der Erklärung dazu die Geister. Eine gängige und naheliegende Erklärung besagt, der Begriff leite sich vom Verb „rasen“ ab, da das Partizip „rasend“ auf Kölsch auch „rosig“ heißen kann. Damit wäre der Rosenmontag schlicht ein rasender, ein toller Montag. Auch das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm sieht diese Erklärung vor. Interessanterweise heißt der Rosenmontag auf Kölsch allerdings „Rusemondag“. Das lässt Raum für eine andere Erklärung: Das Festordnende Komitee des Kölner Karnevals gründete sich 1823 und hielt seine Versammlungen regelmäßig am Montag nach dem Laetare genannten Sonntag ab. Dieser Sonntag gilt im katholischen Glauben als Rosensonntag, da der Papst zwischen dem 11. und 19. Jahrhundert eine goldene Rose segnete, die einer bestimmten Persönlichkeit übergeben wurde. Daraus habe sich der Begriff der Rosenmontagsgesellschaft entwickelt, der die Namensgebung des ungesetzlichen Feiertags bis heute bestimmt. Beide Erklärungen sind plausibel, zeitloser bleibt jedoch der rasende Montag. So oder so, wir wünschen euch eine aufregende Karnevalszeit. Oder einfach eine schöne Woche.

Viele Menschen haben heute frei und feiern ausgiebig, während für andere ein ganz normaler Montag ist. Denn heute ist Rosenmontag, der traditionelle Karnevalshöhepunkt in Rheinhessen und im Rheinland. Aber was hat es mit diesem Rosenmontag auf sich, geht es wirklich um Rosen? Wie beim Karneval selbst scheiden sich bei der Erklärung dazu die Geister. Eine gängige und naheliegende Erklärung besagt, der Begriff leite sich vom Verb „rasen“ ab, da das Partizip „rasend“ auf Kölsch auch „rosig“ heißen kann. Damit wäre der Rosenmontag schlicht ein rasender, ein toller Montag. Auch das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm sieht diese Erklärung vor. Interessanterweise heißt der Rosenmontag auf Kölsch allerdings „Rusemondag“. Das lässt Raum für eine andere Erklärung: Das Festordnende Komitee des Kölner Karnevals gründete sich 1823 und hielt seine Versammlungen regelmäßig am Montag nach dem Laetare genannten Sonntag ab. Dieser Sonntag gilt im katholischen Glauben als Rosensonntag, da der Papst zwischen dem 11. und 19. Jahrhundert eine goldene Rose segnete, die einer bestimmten Persönlichkeit übergeben wurde. Daraus habe sich der Begriff der Rosenmontagsgesellschaft entwickelt, der die Namensgebung des ungesetzlichen Feiertags bis heute bestimmt. Beide Erklärungen sind plausibel, zeitloser bleibt jedoch der rasende Montag. So oder so, wir wünschen euch eine aufregende Karnevalszeit. Oder einfach eine schöne Woche.