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Kurz erwähnt: Solidarität als Antwort
© Nicole Baster – Unsplash

Kurz erwähnt: Solidarität als Antwort

Niklas Lewanczik | 23.03.20

Ein Virus zwingt die Weltwirtschaft in die Knie, das gesellschaftliche Leben hat sich binnen weniger Wochen grundlegend verändert. Quarantäne und Isolation können in den Menschen viele negative Empfindungen hervorrufen, Einsamkeit und Langeweile, aber auch Angst vor der Zukunft und Frustration. Gerade die privilegierten Menschen, die bequem von Zuhause aus arbeiten können und dürfen, sollten sich derzeit glücklich schätzen, ihren Job auf diese Art weiter ausüben zu können. Die große Unsicherheit in Zeiten von Corona, die beinahe die ganze Welt nach und nach ergreift, fördert aber auch besondere Solidarität zutage. Ob es Nachbarschaftsgruppen sind, die Hilfe anbieten, allabendliche Applaus-Salven für all jene, die das System derzeit am laufen halten oder spontane Aktionen der Gemeinschaftlichkeit, wie hier von der spanischen Polizei. Es gibt Momente der Freude, und diese sind unbezahlbar. Trotzdem muss sich die Gemeinschaft und die Politik gerade im Angesicht einer solchen Situation fragen, wie jene, die am stärksten unter der Coronakrise leiden und leiden werden, langfristig aufgefangen werden. Trumps 1.000 US-Dollar pro Einwohner wirken wie eine irrwitzige Besänftigung und die Politik in Europa muss noch halten, was an finanziellen Hilfen versprochen wurde. Vielleicht ist nun der richtige Zeitpunkt, um über Alternativen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen erneut und unter anderen Vorzeichen nachzudenken. Sonst könnte ein Virus die gesellschaftliche Kluft trotz aller Solidarität jetzt im Nachhinein nur vergrößern.

Ein Virus zwingt die Weltwirtschaft in die Knie, das gesellschaftliche Leben hat sich binnen weniger Wochen grundlegend verändert. Quarantäne und Isolation können in den Menschen viele negative Empfindungen hervorrufen, Einsamkeit und Langeweile, aber auch Angst vor der Zukunft und Frustration. Gerade die privilegierten Menschen, die bequem von Zuhause aus arbeiten können und dürfen, sollten sich derzeit glücklich schätzen, ihren Job auf diese Art weiter ausüben zu können. Die große Unsicherheit in Zeiten von Corona, die beinahe die ganze Welt nach und nach ergreift, fördert aber auch besondere Solidarität zutage. Ob es Nachbarschaftsgruppen sind, die Hilfe anbieten, allabendliche Applaus-Salven für all jene, die das System derzeit am laufen halten oder spontane Aktionen der Gemeinschaftlichkeit, wie hier von der spanischen Polizei. Es gibt Momente der Freude, und diese sind unbezahlbar. Trotzdem muss sich die Gemeinschaft und die Politik gerade im Angesicht einer solchen Situation fragen, wie jene, die am stärksten unter der Coronakrise leiden und leiden werden, langfristig aufgefangen werden. Trumps 1.000 US-Dollar pro Einwohner wirken wie eine irrwitzige Besänftigung und die Politik in Europa muss noch halten, was an finanziellen Hilfen versprochen wurde. Vielleicht ist nun der richtige Zeitpunkt, um über Alternativen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen erneut und unter anderen Vorzeichen nachzudenken. Sonst könnte ein Virus die gesellschaftliche Kluft trotz aller Solidarität jetzt im Nachhinein nur vergrößern.

Bruno Mayer am 23.03.2020 um 19:09 Uhr

B R A V O ! Diesmal bin ich sehr einverstanden !!! Und wann gibts wieder Fußball ?
Fragt der vielseitig Interessierte

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