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Kurz erwähnt: Kurz aufstehen
unsplash-logoTim van der Kuip

Kurz erwähnt: Kurz aufstehen

Johann Peters | 14.10.20

Habt Ihr 3 Minuten? Ja? Dann Aufstehen, jetzt! 8 Stunden am Tag oder knapp 75.000 Stunden im Leben sitzt der Deutsche im Büro, verkrampft, vorgebeugt, den Blick starr auf den Bildschirm gerichtet. Die Warnzeichen kommen langsam: verkrampfte Schultern, schmerzender Rücken. Frühzeitiges Einlenken kann ernsthaften Problemen vorbeugen. Ein leidiges Thema, das viele schon gehört haben und sich damit ausreden einfach keine Zeit für ein Fitnessstudio zu haben. Treppen laufen ist zu anstrengend. Der Fahrstuhl ist doch gerade auf. So schlimm kann das nicht sein. Aber auch wenn man sich nicht sportlich betätigen möchte – obwohl es das Beste wäre – kann man die Situation verbessern. 60 – 30 – 10 Nach dieser einfachen Faustformel sollte man nur 60 Prozent der Zeit sitzen; mit geradem Rücken, gleichmäßig und nicht auf eine Körperseite gelehnt. Jeder Stuhl hat eine Rückenlehne, nutzt sie auch. Wenn das gerade Sitzen doch zu monoton wird positioniert euch um, so wird die Rückenbelastung beim Sitzen gleichmäßig verteilt. Euer Stuhl hat Armlehnen? Nutzt Sie, die Arme in einen korrekten Winkel zu positionieren forciert euch zu einer besseren Haltung. Oder steht auf. 30 Prozent der Zeit sollte man stehen, bei einem 8 Stunden Tag wären das 144 Minuten. Natürlich ist es auch nicht von Vorteil die gesamten 2,5 Stunden am Stück durchzustehen (Wortspiel), ein sporadischer Wechsel aus Stehen und Sitzen wäre dabei ideal. Viele Arbeitgeber erkennen dieses Problem und bieten höhenverstellbare Tische an. Macht einen Spaziergang, holt euch Kaffee, geht zum Drucker, sprecht direkt mit dem Kollegen am anderen Ende des Büros statt Ihm eine E-Mail zu schreiben. Denn die restlichen 10 Prozent der Zeit sollten mit Bewegung verbracht werden. Die Sportmuffel unter euch kann ich beruhigen, Ihr müsst nun nicht zum Firmenyoga, zum Joggen in den Park oder für die Tour de France trainieren, einfach ein paar Schritte zu machen wirkt Wunder. Straffer Zeitplan im Büro? Man schafft es nicht sich auch nur einen Kaffee zu holen? Auch die Wege zum oder vom Büro können als sportliche Aktivität genutzt werden. Steigt eine Station früher aus und geht den Rest, es kostet euch 10 Minuten aber gibt euch Lebenszeit wieder. Und jetzt: Ausprobieren. Euer Rücken wird euch danken.

Habt Ihr 3 Minuten?

Ja? Dann Aufstehen, jetzt!

8 Stunden am Tag oder knapp 75.000 Stunden im Leben sitzt der Deutsche im Büro, verkrampft, vorgebeugt, den Blick starr auf den Bildschirm gerichtet.

Die Warnzeichen kommen langsam: verkrampfte Schultern, schmerzender Rücken. Frühzeitiges Einlenken kann ernsthaften Problemen vorbeugen. Ein leidiges Thema, das viele schon gehört haben und sich damit ausreden einfach keine Zeit für ein Fitnessstudio zu haben. Treppen laufen ist zu anstrengend. Der Fahrstuhl ist doch gerade auf. So schlimm kann das nicht sein. Aber auch wenn man sich nicht sportlich betätigen möchte – obwohl es das Beste wäre – kann man die Situation verbessern.

60 – 30 – 10

Nach dieser einfachen Faustformel sollte man nur 60 Prozent der Zeit sitzen; mit geradem Rücken, gleichmäßig und nicht auf eine Körperseite gelehnt. Jeder Stuhl hat eine Rückenlehne, nutzt sie auch. Wenn das gerade Sitzen doch zu monoton wird positioniert euch um, so wird die Rückenbelastung beim Sitzen gleichmäßig verteilt. Euer Stuhl hat Armlehnen? Nutzt Sie, die Arme in einen korrekten Winkel zu positionieren forciert euch zu einer besseren Haltung.

Oder steht auf.

30 Prozent der Zeit sollte man stehen, bei einem 8 Stunden Tag wären das 144 Minuten. Natürlich ist es auch nicht von Vorteil die gesamten 2,5 Stunden am Stück durchzustehen (Wortspiel), ein sporadischer Wechsel aus Stehen und Sitzen wäre dabei ideal. Viele Arbeitgeber erkennen dieses Problem und bieten höhenverstellbare Tische an.

Macht einen Spaziergang, holt euch Kaffee, geht zum Drucker, sprecht direkt mit dem Kollegen am anderen Ende des Büros statt Ihm eine E-Mail zu schreiben. Denn die restlichen 10 Prozent der Zeit sollten mit Bewegung verbracht werden. Die Sportmuffel unter euch kann ich beruhigen, Ihr müsst nun nicht zum Firmenyoga, zum Joggen in den Park oder für die Tour de France trainieren, einfach ein paar Schritte zu machen wirkt Wunder.

Straffer Zeitplan im Büro? Man schafft es nicht sich auch nur einen Kaffee zu holen? Auch die Wege zum oder vom Büro können als sportliche Aktivität genutzt werden. Steigt eine Station früher aus und geht den Rest, es kostet euch 10 Minuten aber gibt euch Lebenszeit wieder.

Und jetzt: Ausprobieren. Euer Rücken wird euch danken.