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Kurz erwähnt: Der UN Tag der indigen Völker

Kurz erwähnt: Der UN Tag der indigen Völker

Niklas Lewanczik | 09.08.19

Heute ist der UN Tag der indigenen Völker. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung werden weltweit gut 370 Millionen Menschen dieser Gruppe zugerechnet. Noch, muss man sagen, denn indigene Völker sind schon lange bedroht. Der UN-Sonderberichterstatter José Martínez-Cobo hatte den Begriff „indigene Völker“ 1986 geprägt. Es gibt jedoch keine verbindliche Definition im Völkerrecht. Oft gelten Bevölkerungsgrippen als indigen, die eine Region schon länger bewohnen als viele hinzugezogene Menschen mit ihren diversen Kulturen. Beispiele sind die Tzeltales aus Mexiko, gut 100 Millionen Adivasi in Indien oder die bekannteren Uiguren in China, Aborigines in Australien, die Maori, die Samen oder gar die Shoshonen. Die Bevölkerungszahl dieser Gruppen geht zurück und damit auch ein großes kulturelles Erbe. Von den weltweit knapp 7.000 gesprochenen Sprachen gehen etwa 4.000 auf die indigenen Völker zurück. Viele Sprachen, etwa im uralischen Raum, sind kurz vor ihrem Vergessen. Einige Akademiker bemühen sich um Grammatiken; doch die Sprecher und ihr Wissen, ihre Sprachmacht, gehen verloren. Der heutige Tag sollte uns an das kulturelle Erbe erinnern, das es zu schützen gilt. Und daran, dass diese Menschen in ihren Regionen zuhause waren, als andere Menschen kamen. So fremd sie uns mitunter heute erscheinen, müssen doch die Entdecker wie Aliens auf sie gewirkt haben. Ihnen wurde viel genommen, es sollte nicht noch mehr werden. Informiert euch doch bei der BpB selbst…

Heute ist der UN Tag der indigenen Völker. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung werden weltweit gut 370 Millionen Menschen dieser Gruppe zugerechnet. Noch, muss man sagen, denn indigene Völker sind schon lange bedroht.

Der UN-Sonderberichterstatter José Martínez-Cobo hatte den Begriff „indigene Völker“ 1986 geprägt. Es gibt jedoch keine verbindliche Definition im Völkerrecht. Oft gelten Bevölkerungsgrippen als indigen, die eine Region schon länger bewohnen als viele hinzugezogene Menschen mit ihren diversen Kulturen. Beispiele sind die Tzeltales aus Mexiko, gut 100 Millionen Adivasi in Indien oder die bekannteren Uiguren in China, Aborigines in Australien, die Maori, die Samen oder gar die Shoshonen. Die Bevölkerungszahl dieser Gruppen geht zurück und damit auch ein großes kulturelles Erbe. Von den weltweit knapp 7.000 gesprochenen Sprachen gehen etwa 4.000 auf die indigenen Völker zurück. Viele Sprachen, etwa im uralischen Raum, sind kurz vor ihrem Vergessen. Einige Akademiker bemühen sich um Grammatiken; doch die Sprecher und ihr Wissen, ihre Sprachmacht, gehen verloren.

Der heutige Tag sollte uns an das kulturelle Erbe erinnern, das es zu schützen gilt. Und daran, dass diese Menschen in ihren Regionen zuhause waren, als andere Menschen kamen. So fremd sie uns mitunter heute erscheinen, müssen doch die Entdecker wie Aliens auf sie gewirkt haben. Ihnen wurde viel genommen, es sollte nicht noch mehr werden.

Informiert euch doch bei der BpB selbst