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Kurz erwähnt: Das kann doch kein Schwein lesen
Dithmarschen, CC BY-SA 3.0

Kurz erwähnt: Das kann doch kein Schwein lesen

Niklas Lewanczik | 16.03.20

Viele kennen die Redewendung „Das kann doch kein Schwein lesen“. Aber woher kommt sie eigentlich? Schließlich kann es ja kaum um Schweine gehen, da sie nicht lesen können. Oder? Tatsächlich kommt die Redewendung aus Norddeutschland und geht zurück auf die gebildete Familie Swyn, die im späten Mittelalter in der damaligen Bauernrepublik Dithmarschen lebte. Der niederdeutsche Spruch „Dat weet keen Swyn“ entstand, da der Familie große Bildung nachgesagt wurde, und wenn etwa Peter Swyn – der vermutlich studierte und außerdem die Bauernrepublik mitanführte – etwas nicht wusste, so könne es niemand wissen. Damit wurde der Ausdruck „keen Swyn“ oder „kein Schwein“ gleichgesetzt mit „niemand“. „Das kann doch kein Schwein lesen“ geht ebenso auf den Ursprung zurück: Wenn die Swyns als gebildete Leute etwas nicht lesen konnten, dann auch niemand anderes. Das heißt, die Handschrift musste unleserlich sein; oder der Text oder die Sprache so fremd, dass selbst die Swyns sie nicht kannten. In unserer digitalisierten Welt haben wir beide Probleme kaum noch und die Redewendung verliert an Frequenz.

Viele kennen die Redewendung „Das kann doch kein Schwein lesen“. Aber woher kommt sie eigentlich? Schließlich kann es ja kaum um Schweine gehen, da sie nicht lesen können. Oder? Tatsächlich kommt die Redewendung aus Norddeutschland und geht zurück auf die gebildete Familie Swyn, die im späten Mittelalter in der damaligen Bauernrepublik Dithmarschen lebte. Der niederdeutsche Spruch „Dat weet keen Swyn“ entstand, da der Familie große Bildung nachgesagt wurde, und wenn etwa Peter Swyn – der vermutlich studierte und außerdem die Bauernrepublik mitanführte – etwas nicht wusste, so könne es niemand wissen. Damit wurde der Ausdruck „keen Swyn“ oder „kein Schwein“ gleichgesetzt mit „niemand“.

„Das kann doch kein Schwein lesen“ geht ebenso auf den Ursprung zurück: Wenn die Swyns als gebildete Leute etwas nicht lesen konnten, dann auch niemand anderes. Das heißt, die Handschrift musste unleserlich sein; oder der Text oder die Sprache so fremd, dass selbst die Swyns sie nicht kannten. In unserer digitalisierten Welt haben wir beide Probleme kaum noch und die Redewendung verliert an Frequenz.