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Kurz erwähnt: Beispiel Shopify – wird Arbeiten im Büro obsolet?
Screenshot Twitter, © Tobias Lütke

Kurz erwähnt: Beispiel Shopify – wird Arbeiten im Büro obsolet?

Niklas Lewanczik | 26.05.20

Die Coronakrise hat die Arbeitswelt der meisten Menschen weltweit verändert. Aber nur temporär? Home Office ist für viele zum Alltag, das Arbeiten im Büro oder vor Ort zur Ausnahme geworden oder sogar in ganz weite Ferne gerückt. Und viele Arbeitgeber, die sich nun darauf eingestellt haben, werfen plötzlich die Möglichkeit in den Raum, für sehr lange Zeit das Home Office zum offiziellen Arbeitsplatz zu machen, nicht nur zur Notlösung. Twitter möchte Mitarbeitenden Heimarbeit auch für immer anbieten, wenn diese das wünschen. Facebook geht Berichten zufolge diesem Plan ebenfalls nach. Ein anderes riesiges Unternehmen geht noch einen Schritt weiter. Shopify wird laut seinem deutschen Gründer und CEO Tobias Lütke „per default“ zu einem Digitalunternehmen. Die Büros bleiben bis 2021 zu, danach können die meisten Mitarbeitenden von zu Hause aus arbeiten. As of today, Shopify is a digital by default company. We will keep our offices closed until 2021 so that we can rework them for this new reality. And after that, most will permanently work remotely. Office centricity is over. — Tobi Lutke 🌳🌲🛒🕹 (@tobi) May 21, 2020 Für Digital-Pionier Lütke ist das traditionelle bürozentrierte Arbeiten vorbei. Könnte die Coronakrise tatsächlich eine so einschneidende Entwicklung bedingen? Die technischen Möglichkeiten erlauben es den meisten Unternehmen heute schließlich, ihre Geschäfte und Geschäftsprozesse rein digital abzuwickeln. Büromieten und Fahrtkosten sowie Zeit könnten gespart werden, wenn Remote Work zur Arbeitsrealität von vielen wird. Doch was ist mit der Arbeitsatmosphäre, Firmenkultur und dem Befinden der einzelnen Mitarbeitenden? Es wird sicherlich um viele individuelle Entscheidungen gehen, wenn dieses Thema besprochen wird. Doch dass deutlich mehr Unternehmen das Home Office nicht nur als Alternative zum Büro, sondern als eingeschriebenen Arbeitsplatz etablieren dürften, könnte ein Zeichen der Zeit, dieser unerhörten Coronazeit sein. Schreibt uns doch in die Kommentare, ob ihr Remote Work für immer begrüßen würdet.

Die Coronakrise hat die Arbeitswelt der meisten Menschen weltweit verändert. Aber nur temporär? Home Office ist für viele zum Alltag, das Arbeiten im Büro oder vor Ort zur Ausnahme geworden oder sogar in ganz weite Ferne gerückt. Und viele Arbeitgeber, die sich nun darauf eingestellt haben, werfen plötzlich die Möglichkeit in den Raum, für sehr lange Zeit das Home Office zum offiziellen Arbeitsplatz zu machen, nicht nur zur Notlösung. Twitter möchte Mitarbeitenden Heimarbeit auch für immer anbieten, wenn diese das wünschen. Facebook geht Berichten zufolge diesem Plan ebenfalls nach. Ein anderes riesiges Unternehmen geht noch einen Schritt weiter. Shopify wird laut seinem deutschen Gründer und CEO Tobias Lütke „per default“ zu einem Digitalunternehmen. Die Büros bleiben bis 2021 zu, danach können die meisten Mitarbeitenden von zu Hause aus arbeiten.

Für Digital-Pionier Lütke ist das traditionelle bürozentrierte Arbeiten vorbei. Könnte die Coronakrise tatsächlich eine so einschneidende Entwicklung bedingen? Die technischen Möglichkeiten erlauben es den meisten Unternehmen heute schließlich, ihre Geschäfte und Geschäftsprozesse rein digital abzuwickeln. Büromieten und Fahrtkosten sowie Zeit könnten gespart werden, wenn Remote Work zur Arbeitsrealität von vielen wird. Doch was ist mit der Arbeitsatmosphäre, Firmenkultur und dem Befinden der einzelnen Mitarbeitenden? Es wird sicherlich um viele individuelle Entscheidungen gehen, wenn dieses Thema besprochen wird. Doch dass deutlich mehr Unternehmen das Home Office nicht nur als Alternative zum Büro, sondern als eingeschriebenen Arbeitsplatz etablieren dürften, könnte ein Zeichen der Zeit, dieser unerhörten Coronazeit sein.

Schreibt uns doch in die Kommentare, ob ihr Remote Work für immer begrüßen würdet.