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New Work
Wie arbeiten wir morgen?

Wie arbeiten wir morgen?

Wiebke Plasse | 12.06.17

Werden bald Roboter unsere Jobs machen? Das Tech-Magazin WIRED widmet sich in einem Special in seiner aktuellen Ausgabe der Zukunft des Arbeitens.

Künstliche Intelligenz, Vernetzung und Sensorik: Das sind nur drei der vielen tausend Begriffe und Technologien, die unseren Alltag grundlegend verändern könnten. Denn nicht nur im Silicon Valley, mittlerweile wird in großen Teilen der Welt unter Hochdruck daran gearbeitet, menschliche Arbeitskraft durch Roboter zu ersetzen. Sally und Flippy – das ist laut Technologie-Magazin WIRED und dem Autoren Karsten Lemm ein beispielhaftes Traumpaar der Digitalisierung. Während der eine Roboter im Handumdrehen Salate zubereitet, brät er andere Hamburgerfleisch in Sekundenschnelle und fehlerfrei.

Wie?

Ganz einfach. Algorithmen wie diese kennen wir in all ihrem Können aus dem Internet, wie zum Beispiel Sozialen Netzwerken und der Suchmaschine Google. Die Besonderheit ist mittlerweile, dass die Algorithmen bereits fähig sind, zu lernen. Sie lassen sich also so programmieren, dass sie letztlich ein fehlerfreies und haargenau passendes Ergebnis abliefern.

Während Maschinen früher vor allem Muskelkraft ersetzten, zeigen sie nun genug Grips und Geschick, um sich universell nützlich zu machen,

schreibt WIRED weiter.

Aber warum?

Wieder ganz einfach. Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein Automatismus eine Ersparnis für etwaige Industrien. Zudem werden Fehler (die bekanntlich menschlich sind) vermieden und so wieder massive Kosten gespart. Experten sind sich sicher, dass die Technologie der Zukunft unsere Art vom Arbeiten drastisch verändern wird.

Und nun?

Wird dein Job bald ersetzt? Darüber lässt sich nur spekulieren. Einige Experten, so auch die der WIRED sagen, das könne in der Tat möglich sein. Viele Sparten wären ihnen zufolge von Robotern leicht zu übernehmen und würden die Abläufe in den Unternehmen massiv optimieren. Doch sie ergänzen: In den meisten Bereichen ginge es nicht darum, durch Technik ganze Jobs zu ersetzen, sondern eher einzelne Aktivitäten zu automatisieren. Mit guten Erläuterungen untermauern die Befürworter der Digitalisierung ihre Argumente: Noch vor 200 Jahren beispielsweise, als 70 Prozent der Amerikaner auf einer Farm arbeiteten, hat sich auch niemand ausmalen können, dass Maschinen die Tätigkeiten übernehmen würde, schreibt der SPIEGEL dazu:

Als Maschinen die Arbeit auf den Äckern übernahmen und Roboter an die Fließbänder drängten, übernahmen die Fabrikarbeiter die Wartung und Pflege dieser Maschinen.

So entstanden damals neue Jobs wie Pestizid-Chemiker, Kartoffel-Logistiker oder Web-Designer für Agrarprodukte und heute sind nur noch rund 1 Prozent der Amerikaner auf Farmen tätig.

Ein modernes Beispiel sind Programmierer, Web-Designer und Online-Marketing-Manager: Bis vor wenigen Jahrzehnten hat sich wohl auch niemand ausmalen können, dass es diese Berufe einmal geben würde.

Die Digitalisierung bringt also, wie auch einst die industrielle Revolution, neue Möglichkeiten und Arbeitsfelder – insbesondere in der Industrie – mit sich. Die Lösung für jeden einzelnen von uns ist es also, am Puls der Zeit zu bleiben und, so lautet das Fazit eines FAZ-Artikels: „Nur wer gut ausgebildet ist, kann in der hochtechnisierten Arbeitswelt bestehen.“

Wer mehr erfahren will und zum Beispiel interessiert ist, inwiefern die Digitalisierung ein guter Anlass für das bedingungslose Grundeinkommen sein könnte, dem sei die aktuelle Ausgabe der WIRED ans Herz gelegt.

Quelle: WIRED

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