Mach es dir gemütlich: Die besten Tipps für einen produktivitätssteigernden Arbeitsplatz

Von Arbeitsgerät bis Zimmerpflanze verraten wir dir, wie dein Arbeitsplatz deine Produktivität verbessert.

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Freiberuflich oder angestellt: in den meisten Berufen verbringen wir bis zu unserer Rente die meiste Zeit des Tages sitzend am Arbeitsplatz. Dass dieser maßgeblich dazu beitragen kann, ob wir produktiv sind oder im wahrsten Sinne des Wortes nur unsere Zeit absitzen, weiß auch Toby Nwazor, freiberuflicher Schreiber aus Amerika, der für den Entrepreneur USA praktische Tipps für einen produktivitätssteigernden Arbeitsplatz zusammengestellt hat.

Warum ist Produktivität eigentlich so wichtig?

Neu ist die Erkenntnis nicht, dass bei der Arbeit am Schreibtisch etwas herumkommen muss, damit ein Unternehmen leben kann und schwarze Zahlen auf dem Konto entstehen können. Doch wie heißt es so schön: Geld alleine macht nicht glücklich. Die Produktivität hingegen ist auch aus anderen, nicht-finanziellen Gründen von großer Bedeutung.

  • Wer produktiv ist, hat das Ergebnis am Ende des Tages vor Augen. Das wirkt motivierend und setzt Endorphine frei. Die Belohnung unseres Gehirns, die psychischen Erkrankungen vorbeugt.
  • Ein produktiver Arbeitsplatz fördert die Energie und damit die Lust zu arbeiten.
  • Produktivität schafft Freizeit. Wenn Aufgaben schneller und besser erledigt werden können, dann steht dem frühen Feierabend am Freitag oder der ausgiebigen Mittagspause nichts im Weg. Ergo: eine bessere Work-Life-Balance.

Der beste Arbeitsort

Zu den wichtigsten Basics gehören ein Schreibtisch, der sich in der Höhe dir anpasst, und natürlich am besten ein ergonomischer Schreibtischstuhl. Ideal ist es, sich bei beiden für eine höhenverstellbare Variante zu entscheiden. Gut außerdem, wenn der Stuhl Armlehnen besitzt, die so angebracht sind, dass deine Unterarme im rechten Winkel zum Ellenbogen stehen, wenn du sie darauf ablegst. Die Füße stehen in der Regel bei einer guten Sitzposition fest auf dem Boden, so mancher bevorzugt aber eine leicht nach oben angewinkelte Haltung der Füße. Hier leisten bewegliche Fußhocker ihre Dienste. Natürlich sollten sowohl Schreibtisch als auch Stuhl leicht zu reinigen sein, falls doch einmal der Kaffee alles überschwemmt. Polsterungen an den Stühlen kratzen zudem oft an der Haut, wenn sein Besitzer um Sommer kurze Hosen oder Röcke trägt.

Am besten steht der Arbeitsplatz nahe dem Fenster, denn natürliches Sonnenlicht fördert die Produktion von Vitamin D, macht glücklich und steigert unsere Produktivität. Reicht das Sonnenlicht nicht aus oder ist nicht ausreichend vorhanden, müssen künstliche Lichtquellen für genügend Helligkeit sorgen. Lesen, Schreiben und der Blick auf den Bildschirm sollte jederzeit problemlos möglich sein.

Optimiere dein Werkzeug

Die eine richtige Maus und die Tastatur gibt es nicht. Das richtige Arbeitswerkzeug ist eine persönliche Entscheidung. Heutzutage arbeiten beispielsweise viele am liebsten mit dem Laptop, manche bevorzugen trotz allem noch immer einen Desktop-PC, wieder andere sind bereits aufs Tablet umgestiegen. Eine Tastatur ist wie ein paar Schuh: Sie muss passen, um darauf Kilometer in Buchstaben zurück zu legen. Ist dir aufgefallen, dass du dich auf neueren Tastaturen öfter vertippst? Schuld sind Abweichungen von wenigen Millimetern. Dieser, der Tastenabstand und der Druckpunkt haben Einfluss darauf, wie wohl wir uns mit einer Tastatur fühlen. Gleiches gilt für die Maus, die gut in der Hand liegen sollte, deren Scrollrad nicht hakt und deren Klicken wenn möglich nicht in den Ohren gellen sollte.

Kabel stören beim Arbeiten oft sehr. Mache sie daher am besten unbeweglich, indem du sie mit Tape auf dem Boden oder am Tischbein befestigt.

Ein paar Dinge für den Geist

Ganz wichtig ist auch für die Produktivität, dass dein Arbeitsplatz auch ein wenig Persönlichkeit offenbart. Nur so kannst du dich auch hier für ein paar Stunden zuhause fühlen. Dass nicht gerade das „besondere“ Foto deines Ehemanns an deinem Arbeitsplatz stehen sollte, versteht sich von selbst, gegen ein traditionelles Familienfoto ist aber nichts einzuwenden. Vielleicht erinnern dich die Personen auf dem Bild, für wen du gerade produktiv bist. Auch eine kleine Zimmerpflanze kann den Arbeitsplatz auflockern. Oder aber ein kleiner Wutball, den du bei Anspannung kneten kannst.

Fächer oder kleine Container helfen dir dabei, Ordnung auf deinem Schreibtisch zu halten. Chaos am Arbeitsplatz ist einer der härtesten Killer von Produktivität, dein Schreibtisch ist also idealerweise aufgeräumt, ohne dabei steril zu sein. Und noch ein letzter Tipp: Manchmal kann es helfen, sich für eine Weile mittels Musik über Kopfhörer auszuschalten. Hier ist erlaubt was gefällt und wirkt – und das kann auch abhängig von der Tagesform sein. Manche finden Geräusche noch hilfreicher als Musik und können sich damit besser konzentrieren. Regen auf Dächern, eine Eisenbahn, der Lärm eines Cafés. Für Klänge dieser Art stehen Soundgeneratoren wie beispielsweise Noisli oder MyNoise zur Verfügung, aber auch YouTube hat eine ganze Reihe an Geräuschen im Angebot.

Hast du deinen Arbeitsplatz bereits optimiert? Was fehlt dir noch in unseren Empfehlungen? Verrate es uns in den Kommentaren.

Quelle: Entrepreneur.com

Über Linda Ewaldt

Linda Ewaldt

Linda Ewaldt hat in Hamburg Germanistik und Psychologie studiert und danach Redaktionsluft in kleinen Startups und großen Unternehmen geschnuppert. Seither ist sie freiberuflich tätig und ihre Spezialgebiete sind Karriere und Gesundheit. Am liebsten schreibt sie für OnlineMarketing.de Artikel, die beides miteinander verbinden.

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