2 Gedanken zu „„Sorry, mein Bett brennt“ – Verrückte und lustige Ausreden von Arbeitnehmern

  1. Klaus Utermöhle

    Es ist schon erstaunlich, dass sich Michelle Winner sehr kritisch zu einem harmlosen Fitness- Spot äußert (auch Sexismus darf nicht fehlen) und für das Schwänzen der Arbeit nicht nur vollstes Verständnis hat sondern auch noch den Tipp gibt, sich krankschreiben zu lassen. Tolles Wertesystem!

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    1. Michelle WinnerMichelle Winner Artikelautor

      Lieber Klaus,

      erst einmal Danke dafür, dass du direkt zwei von unseren Artikeln gelesen hast!

      Ich möchte gern auf deinen Kommentar eingehen: Zunächst einmal wäre es super, wenn Sexismus fehlen würde. Doch leider ist dieser immer noch allgegenwärtig in unserer Gesellschaft. Doch zum Glück herrschen rege Diskurse zu diesem Thema, sowohl wissenschaftlicher Art als auch in Social Media. Ein Spot wie der von Peloton regt diese Diskussionen weiter an und bringt die Menschen zum nachdenken und hinterfragen. In meinem Artikel habe ich auch Meinungen von Personen inkludiert, die den Spot, ebenso wie du, harmlos fanden. Dennoch lässt sich die Gegenseite nicht verleugnen. Auch wenn du etwas „harmlos“ findest, kann es doch jemand anderes verletzen. Sprich: Nur weil du keinen Sexismus erkennen kannst, heißt es nicht, dass es ihn nicht gibt. Vielleicht hilft es dir, die verschiedenen Meinungen und Argumentationen auf Twitter zu verfolgen – So könntest du dir auch ein umfassendes Bild der Sachlage machen und reflektieren, was die Menschen an der Darstellung in dem Spot stört.

      Und zu diesem Artikel: Es handelt sich hierbei um einen nicht ganz ernst gemeinten Artikel mit witzigen Ausreden oder Entschuldigungen. Mit keinem Wort habe ich erwähnt, dass ich das ständige Fernbleiben von der Arbeit unterstütze oder gut heiße. Gleichzeitig ist es nur natürlich, dass Menschen sich manchmal einfach nicht in der Lage fühlen, morgens den Arbeitsweg anzutreten. Der Grund muss nicht immer eine physische Erkrankung sein, sondern auch Erschöpfung etc. Was mich direkt zu deinem Vorwurf mit dem Krankschreiben bringt: Ich gebe keinesfalls den Tipp, sich grundlos krankschreiben zu lassen. Ich schreibe im letzten Absatz explizit, dass man sich auch aufgrund psychischer Beschwerden vom Arzt befreien lassen kann – denn diese sind genauso ernstzunehmen wie eine Grippe. Weiter oben rede ich dann lediglich davon, dass man sich auch einfach krank melden könnte, anstatt die dort genannte, pikante Entschuldigung zu nutzen. Es gibt viele Arbeitgeber, die bei einem einzigen Krankentag nicht extra eine Krankschreibung verlangen. Genau darauf beziehe ich mich.

      Ich hoffe meine Ausführung konnte dir beim Verständnis der beiden Artikel und ihrer Themen weiterhelfen.

      Liebe Grüße,
      Michelle

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