So erkennst und vermeidest du Motivationskiller bei der Arbeit

Motivation ist ein wertvolles Gut – für Chefs und Ihre Angestellten. Wie du den schlimmsten Motivationskillern entgegenwirkst.

© Prostock-studio - Adobe Stock

Die simple Zahl auf dem Konto am Ende eines Monats ist für die meisten Beschäftigten nicht genug, um Freude und Ehrgeiz bei der Arbeit zu empfinden und sich mit ganzem Engagement einzubringen. Wer seinen Job liebt, der möchte in ihm aufgehen, an ihm wachsen und das Unternehmen, in das er seine Arbeitskraft investiert, zum Erfolg führen. Er ist damit für jeden CEO ein ungeschliffener Rohdiamant – sofern ihm nicht ein paar der schlimmsten Motivationskiller im Weg stehen. Denn wo Motivation fehlt, da fehlt oft auch die Leistung. Lolly Daskal hat die schlimmsten Stolpersteine für INC zusammengetragen, die wir im Folgenden aufgreifen möchten.

Die Macht der Worte

Schweigen ist nicht immer Gold und die Kommunikation ein wichtiges Mittel zur Motivation. Mitarbeitergespräche mit gerechtem Feedback, das auch gerne einmal ein Lob beinhalten darf, sind hierbei der eine Teil. Der andere setzt sich vor allem aus gemeinsamen Konferenzen und Plänen zusammen. Um sich mit dem Unternehmen, in welchem er arbeitet, identifizieren zu können, muss der Angestellte ins Boot geholt werden. Ziele und Ergebnisse sollten klar definiert und kommuniziert werden. Steht eine neue Werbekampagne an? Wurde ein neuer Kooperationsvertrag mit einem anderen Unternehmen abgeschlossen? Wo liegt in den nächsten Wochen der Fokus? Diese und andere Themen, in einem gemeinsamen Gespräch auf Augenhöhe geklärt, tragen zu einer gesteigerten Motivation der Mitarbeiter bei. Doch Vorsicht: Wer seine Angestellten zu oft für zeitraubende und ineffektive Meetings aus der Arbeit reißt, erreicht das Gegenteil.

Ein Team schaffen

Hand in Hand arbeiten und eine angenehme Arbeitsatmosphäre bieten, das sollte stets das Ziel sein. Zwietracht zwischen Kollegen kostet nicht nur Zeit und Arbeitskraft, sondern auch Motivation. Ein guter Personalchef achtet schon bei der Einstellung neuer Mitarbeiter darauf, dass diese mit dem vorhandenen Team harmonieren. Eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnisse verlangt. Kommt es doch einmal zu Konflikten, die von Außenstehenden geklärt werden müssen, so höre dir am besten alle Beteiligten an und finde gemeinsam mit ihnen eine Lösung – wie zum Beispiel die Versetzung in eine andere Abteilung oder eine striktere Trennung von Aufgabenbereichen, sodass die inkompatiblen Personen möglichst wenig zusammenarbeiten müssen.

Die Rolle des Führungsstils

Mitarbeiterführung ist eine Kunst, die es zu beherrschen gilt. Was anfangs so einfach scheint, entpuppt sich schnell als Herausforderung mit Stolpersteinen. Doch wer die grundlegenden Regeln beachtet, nimmt einen guten Kurs auf die Rolle der optimalen Führungspersönlichkeit.

  • Mitarbeiterwertschätzung: „Bitte“ und „Danke“ gehören auch in das Vokabular von CEOs.
  • Zuhören und Ideen annehmen: In den wenigsten Fällen trifft das Sprichwort „viele Köche verderben den Brei“ zu. Profitiere stattdessen von den Ideen und Vorschlägen deiner Angestellten – und liefere eine nachvollziehbare Begründung, wenn du diese ablehnst.
  • Aus mehr mach weniger: Die Zeit deiner Angestellten ist kostbar. Überstrapaziere sie nicht mit unnötigen E-Mails oder ständig wiederholenden Arbeitsanweisungen. Prüfe bei jeder Nachricht: Ist diese wichtig oder kann ich sie auf die nächste Konferenz verschieben?
  • Persönliche Entwicklung und Karriere: Stillstand ist einer der schlimmsten Motivationskiller. Ein gutes Unternehmen bietet seinen Angestellten daher verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten und sinnvolle Fortbildungen an.

Welche Erfahrung hast du mit Motivationskillern gemacht? Konntest du schon einmal welche beseitigen? Oder hast du gar wegen ihnen ein Unternehmen verlassen?

Quelle: Inc

Über Linda Ewaldt

Linda Ewaldt

Linda Ewaldt hat in Hamburg Germanistik und Psychologie studiert und danach Redaktionsluft in kleinen Startups und großen Unternehmen geschnuppert. Seither ist sie freiberuflich tätig und ihre Spezialgebiete sind Karriere und Gesundheit. Am liebsten schreibt sie für OnlineMarketing.de Artikel, die beides miteinander verbinden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.