LinkedIn Cheat Sheet: Mit dieser Anleitung bringst du dein Profil auf Hochglanz

Gut gefüllt ist halb gewonnen: So möbelst du erfolgreich dein LinkedIn Profil auf.

© Flickr / Esther Vargas, CC BY-SA 2.0

Business-Netzwerke lösen zunehmend die aktive Jobsuche ab und sind inzwischen unablässig, um sich und sein Können zu präsentieren. Hierzulande ist vor allem Xing von großer Bedeutung, aber auch LinkedIn wird zunehmend wichtiger. Leisurejobs hat ein umfangreiches Cheat Sheet zusammengestellt (siehe Infografik unten), mit allem, was du zu LinkedIn wissen musst. Wir haben dir die markantesten Tipps zusammengefasst, damit auch du mit deinem LinkedIn Profil den nächsten Karriereschritt machst. Denn: „Karrieristen“ mit einem vollständig ausgefüllten Profil bekommen 40-mal häufiger einen Job über das Karrierenetzwerk.

Mach dir einen Namen

Dass in deinem LinkedIn-Profil dein voller Name zu stehen hat und Nicknames hier keinen Platz finden, versteht sich von selbst. „Sich einen Namen machen“ geht aber weit über deine typischen Ausweis-Angaben hinaus. Wer bist du? Was zeichnet dich in deiner Karriere besonders aus? Hast du zum Beispiel für große Unternehmen die Social Media-Kanäle betreut oder bereits Auszeichnungen für dein Können erhalten? Dann gehört genau das ins Statement unter deinen Namen. Ebenfalls einen Namen machst du dir, wenn du im Internet gut auffindbar bist. Dazu gehört allein aus SEO-Gründen natürlich auch eine sprechende und ansehnliche URL. Bei LinkedIn hast du die Möglichkeit, deine URL zu personalisieren. Nutze sie und wähle deinen Namen als Quellenanzeiger. Lautet dieser Max Mustermann oder Tom Müller, kannst du vielleicht noch eine kurze Berufsbezeichnung anfügen, um Verwechslungen vorzubeugen.

Setze dich ins richtige Licht

Nicht jeder von uns ist ein großer Freund von Fotos – in einem Karrierenetzwerk sind sie jedoch unabdingbar. Ein nicht vorhandenes Foto führt bei LinkedIn und Xing, ähnlich wie bei Bewerbungen, schnell zum Aussortieren. Natürlich ändert nicht irgendein Foto etwas an dieser Tatsache, sondern nur das Richtige. Ohne noch einmal ausführlich darauf einzugehen, was die meisten ohnehin schon wissen, hier noch ein paar Basics:

  • Ein professionelles Outfit ist gut. Wenn du aber in einer Umgebung arbeiten willst, in der Anzug und Krawatte eher unüblich sind, dann trage diese auch nicht auf dem Bewerbungsfoto. Stattdessen kleide dich so, wie du an einem typischen Arbeitstag aussiehst.
  • Frauen sollten es mit dem Makeup nicht übertreiben. Bei manchen Männern – und diese sitzen leider ja noch immer am häufigsten in Führungspositionen – kommt dies unprofessionell rüber. Sei dir bewusst, dass über das Äußere leider noch immer vorschnelle Urteile gefällt werden.
  • Das richtige Lächeln ist freundlich, aber nicht zu breit oder überzeichnet. Wie ein Griesgram solltest du jedoch nicht in die Kamera gucken.
  • Investiere in einen guten Fotografen, der dich nicht nur ins rechte Licht setzen kann, sondern auch weiß, welche Positionen in Bewerbungen und Jobprofilen besonders gut ankommen. Schau dir einige der Portfolios an und entscheide gemeinsam mit ebenfalls karriereorientierten Freunden, ob auch du so abgelichtet werden möchtest.

Abgesehen vom Foto, kannst du dich außerdem noch ins richtige Licht setzen, indem du ein paar ehemalige Vorgesetzte, Kollegen oder Kunden bittest, dir auf deinem LinkedIn Profil ein paar Referenzen zu geben. Diese müssen grundsätzlich auf dein Können und deinen Beruf bezogen sein und nicht darauf, dass du in der Mittagspause immer für gute Stimmung sorgst. Auch deine bisherige Berufserfahrung darf in deinem LinkedIn Profil natürlich nicht fehlen. Als Berufsanfänger scheue dich nicht, auch private Projekte (Blogs, Social Media-Profile, ehrenamtliche Arbeit et cetera) als Erfahrung aufzuzählen.

Und wo wir gerade bei Social Media sind: Auch diese Links gehören selbstverständlich in ein LinkedIn-Profil. Tipp: Urlaubsfotos nur mit Freunden und nicht öffentlich teilen sowie ein neutrales FB-Profilfoto und Twitteravatar wählen.

Technische Kniffe und Tricks

LinkedIn hält einige versteckte Features bereit, über welche dir die Infografik Auskunft gibt und die du gut nutzen kannst. Außerdem von uns noch der Tipp zum Schluss: Denke daran, dass dich die meisten nicht gezielt auf LinkedIn suchen werden, sondern über Google auf dein Profil stoßen. Beachte daher die wichtigsten Keywords für die Jobposition, die du suchst oder besser: die du gerade bekleidest. Erfordert dein Job auch Umgang mit bestimmten Programmen oder Systemen, dann sollten auch die in deinem Profil Platz finden. Zum Beispiel: „Erfahren im Umgang mit WordPress, Drupal und TeamSite.“

Mit einem Klick auf die Vorschau gelangst du zur vollständigen Infografik

© leisure Jobs

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Wie ist deine Meinung zu LinkedIn? Wo siehst du die Vorteile gegenüber anderen Berufsnetzwerken und welches Netzwerk bevorzugst du? Wir sind gespannt auf deine Antworten in den Kommentaren.

Quelle: Leisurejobs

Über Linda Ewaldt

Linda Ewaldt

Linda Ewaldt hat in Hamburg Germanistik und Psychologie studiert und danach Redaktionsluft in kleinen Startups und großen Unternehmen geschnuppert. Seither ist sie freiberuflich tätig und ihre Spezialgebiete sind Karriere und Gesundheit. Am liebsten schreibt sie für OnlineMarketing.de Artikel, die beides miteinander verbinden.

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