Von wegen linearer Lebenslauf – 5 Fehler, die deiner Karriere im Weg stehen

Vom Hörsaal ins Google-Office? Träum weiter. Verabschiede dich von dem Gedanken des linearen und makellosen Lebenslaufes.

© Unplash - Olu Eletu, CC0

Darius Foroux berichtet auf Medium von den gravierendsten Fehlern seiner Berufslaufbahn. Wir fassen für euch die entscheidenden Punkte zusammen und zeigen, wie die ersten Stufen auf der wackligen Karriereleiter tatsächlich von statten gehen könnten – und erklären, wie du sie stolz und mit erhobener Brust meistern wirst.

1. Verbeiß dich nicht auf dein Ziel

In der Praxis hält die Philosophie vom „Tellerwäscher zum Millionär“ leider nicht mehr, was sie einst versprach. Heute ist arbeiten, networken und unter Beweis stellen wichtiger denn je. Mach dich also auf Niederschläge gefasst und sei flexibel, wenn es nötig ist: Selbst ein Praktikum statt des direkten Berufseinstieges kann eine klasse Chance sein – und wird dir mindestens wertvolle Kontakte und reihenweise Erfahrung bringen.

2. Erwarte kein Top-Gehalt

Sicher ist der maßgebliche Nachteil eines Praktikums oder des Berufseinstieges das Gehalt; manchmal gibt es das nicht einmal. Du hast in dieser Situation aber nur zwei Möglichkeiten: Entweder lehnst du das Angebot ab und gestaltest deinen Alltag weiter arbeitssuchend. Dann erhältst du aber letztlich genauso wenig – nämlich gar kein – Geld. Oder du ergreifst die Chance, nutzt sie in vollen Zügen aus und nimmst aus der Erfahrung mit, was du kannst. Weitersuchen kannst du parallel immer.

Wo wir direkt beim dritten Punkt wären:

3. Verschwende keine Zeit

Während du auch noch so kleine Angebote ablehnst – ob nun aus finanziellen Gründen oder deines Stolzes wegen – verschwendest du Platz in deinem Lebenslauf. Denn zu ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit hast du zunächst nichts Besseres zu tun als Jobportale zu durchforsten und Bewerbungen zu schreiben. Und nun sei ehrlich: Was macht sich wohl besser in deinem Lebenslauf; Berufserfahrung oder eine Lücke?

4. Lass dich nicht von großen Namen lenken

Du willst ein guter Online Marketer werden, lässt dich aber gleichzeitig von gutem Marketing lenken? Setzen. Sechs. Nur weil eine erfolgreiche Marke draufsteht, steckt noch lange kein erfüllender Job dahinter. Oft sind es sogar die ganz großen Namen, die ihre Mitarbeiter wie Roboter fungieren lassen – ohne Möglichkeit der Entfaltung oder mit Wunsch nach Kreativität. Nicht nur zu Lernzwecken ist also der Einstieg in einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen zu empfehlen. Aufsteigen kannst du später immer noch.

5. Sei nicht zu bescheiden: Frag nach Hilfe, Veränderungen oder mehr Gehalt

Bist du erst einmal angekommen und im Trott deines alltäglichen Tuns gefangen, ist es ein persönliches Mammutprojekt Veränderungen einzufordern. Aber das ist letztlich der Schlüssel zum Erfolg: Nur wenn du Dinge anregst, wirst du in deinem Beruf auch wachsen. Sprich regelmäßig mit deinem Vorgesetzten darüber – und trau dich, nach mehr Verantwortung und größeren Herausforderungen zu fragen.

Quelle: Medium

Über Wiebke Plasse

Wiebke Plasse

Wiebke Plasse ist studierte Journalistin und arbeitet heute hauptberuflich für einen gemeinnützigen Tierschutzverein im Fundraising und Online-Marketing. Nebenberuflich schreibt sie als freie Autorin für Online-Magazine, Zeitungen und Blogs und interessiert sich neben entwicklungspolitischen Themen wie Tier- und Umweltschutz oder Humanhilfe auch sehr für digitale Trends. Für OnlineMarketing.de schreibt sie im Bereich Jobs und Karriere.

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