Job-Interview: Mit diesen 7 Notlügen kommst du beim Bewerbungsgespräch davon

Der Wettbewerb bei der Jobsuche ist hart. Dabei können etwas beschönigte Umschreibungen der Wahrheit den entscheidenden Unterschied ausmachen, ob du den Job bekommst oder nicht. Wir haben gangbare Notlügen zusammengestellt.

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Eigentlich ist es selbstverständlich, in einem Bewerbungsgespräch die Wahrheit zu sagen. Immerhin will man nicht in der Angst leben, wegen einer Lüge im Nachhinein fristlos gekündigt zu werden oder Aufgaben zu bekommen, denen man gar nicht gewachsen ist.

Allerdings werden die Anforderungen immer höher und die Konkurrenz immer stärker, sodass sich ein paar kleine, nicht nachverfolgbare Lügen manchmal nicht vermeiden lassen, um überhaupt eingestellt zu werden. Viele würden diese kleinen Notlügen gar nicht als Lüge definieren, sondern viel mehr als Umschreibung oder Erweiterung der Wahrheit. Diese sollten aber nicht allzu gravierend sein, es ist zum Beispiel nicht ratsam ein Praktikum oder Erfahrungen vorzutäuschen, die man gar nicht gemacht hat.

Um eine kleine Übersicht der gangbaren Notlügen zu bekommen, haben wir hier mithilfe von Jacquelyn Smith von Business Insider eine Liste mit Beispielen aufgestellt.

1. Interessen vortäuschen

Nicht jeder beschäftigt sich in seiner Freizeit mit der Börse, ehrenamtlicher Arbeit oder den neusten Entwicklungen im nahen Osten. Wenn deine Hobbies aus Feiern und Shoppen bestehen, solltest du diese nicht unbedingt beim Bewerbungsgespräch erwähnen, wenn sie nicht gerade zur Jobbeschreibung passen. Darauf wird großen Wert gelegt, wenn also die Firma zum Beispiel einmal im Monat Bowlen geht, richtet man seine Interessen dementsprechend aus.

2. Schwächen abschwächen

“Was würden Sie denn als Ihre größte Schwäche bezeichnen?”, ist heutzutage schon eine Standardfrage geworden und ganz selten wird diese ehrlich beantwortet. Es ist nicht ratsam seinem zukünftigen Chef zu erzählen, dass man am liebsten für sich alleine arbeitet und keine Teamarbeit mag. Genauso wenig sollte im Bewerbungsgespräch Erwähnung finden, dass man kein Zeitmanagement besitzt und immer zu spät kommt. Du erwähnst hier lieber sympathische Kleinigkeiten, die an dir noch nicht perfekt sind und erwähnst im Nebensatz direkt, in welcher Weise man selbst schon daran arbeitet. Das zeigt eine gute Selbsteinschätzung.

3. Vergangene Vorgesetzte

Auch wenn dein letzter Vorgesetzter der Grund war, warum du jetzt nicht mehr in deinem alten Job arbeitest oder du ihn schlichtweg unsympathisch fandest, wirst du das in deinem Bewerbungsgespräch nicht erläutern. Man kann in ein oder zwei Sätzen sagen, dass es eine gute Zusammenarbeit gegeben hat und dass du viel von ihm hältst. Somit wird sich dein Gesprächspartner keine Sorgen darüber machen, wie du über ihn in der Zukunft reden wirst.

4. Lebenslauf verschönern

Wie schon erwähnt kann es sehr gefährlich sein, seinen Lebenslauf zu verschönern. Was du allerdings machen kannst, ist einen Job nicht anzugeben, bei dem es Unstimmigkeiten beim Verlassen der Firma gab. Somit hat dein zukünftiger Chef nicht die Möglichkeit dort nach einer Referenz zu fragen. Falls Fragen zu den Lücken entstehen, kannst du sagen, dass du in dieser Zeit keine für den jetzigen Job relevanten Tätigkeiten ausgeübt hast.

5. Teamarbeit

Nicht jeder kann jeden mögen. Das weiß dein Chef vermutlich auch, aber du solltest dennoch erzählen, dass du bisher immer gut mit den Arbeitskollegen zurecht gekommen ist, denn Teamwork wird sehr hoch geschätzt und sorgt auch im positiven Fall für ein besseres Arbeitsklima.

6. Grund der Bewerbung

Der Grund, warum man sich in dem Unternehmen bewirbt, darf bei Bedarf auch gerne ein wenig geändert werden. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn man aus seinem letzten Job geworfen wurde und nicht darüber reden möchte. Stattdessen erzählst du einfach, dass dieser Job viel attraktiver ist und viel besser zu dir passt. So, als hättest du die ganze Zeit auf diesen Karrieresprung gewartet.

7. Geplante Schwangerschaft

Nicht selten kommt es vor, dass man als junge Frau gefragt wird, ob man in naher Zukunft geplant hat schwanger zu werden. Diese Information wäre wichtig für die Planung deines Chefs aber auch sehr wahrscheinlich deine direkte Absage bei einer Bejahung der Frage. Wichtig zu wissen ist, dass du diese Frage nicht beantworten musst und bei zukünftigen Schwangerschaftsplänen diese Frage auch mit nein beantworten darfst, ohne mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen zu müssen. Das liegt daran, dass diese Frage vom potenziellen Arbeitgeber gar nicht gestellt werden darf.

Quelle: Business Insider

Über Isabell Brons

Isabell Brons

Isabell studiert momentan Kommunikations- und Medienmanagement an der Business and information Technology School (BiTS) in Hamburg und macht in ihren Semesterferien ein Praktikum bei OnlineMarketing.de

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