Wo arbeiten die glücklichsten Deutschen? Die Bundesländer im Vergleich

In Hamburg und Berlin finden sich die glücklichsten Mitarbeiter Deutschlands. Die Tendenz ist deutlich: Deutsche Arbeitnehmer werden immer zufriedener.

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Wir haben gute Nachrichten für euch: Deutsche Arbeitnehmer werden immer zufriedener! Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu erzielte im Rahmen ihrer Umfrage dieses erfreuliche Ergebnis. So versuchte das Unternehmen den „Happines Index 2018“ der deutschen Angestellten innerhalb der verschiedenen Bundesländer festzuhalten.

Hamburg und Berlin an der Spitze, Sachen-Anhalt ist das Schlusslicht

Wo macht Arbeit in Deutschland glücklich? Um diese Frage beantworten zu können, bewerteten aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, Bewerber und Lehrlinge auf der Website von Kununu ihre jeweiligen Unternehmen. Dabei handelte es sich unter anderem um Kategorien bezüglich Arbeitsbedingungen, Karrierechancen oder Gehalt.

An diese drei Kriterien konnten dann Punkte von 1 (sehr unzufrieden) bis 5 (sehr zufrieden) vergeben werden. Als Grundlage diente weiterhin der „Kununu Happiness Score“, der sich aus Zufriedenheitsfaktoren am Arbeitsplatz zusammensetzt wie Kollegenzusammenhalt, Verhalten von Vorgesetzen, interessanten Aufgaben und der Arbeitsatmosphäre. Der Happiness Index ergab sich aus 150.000 Bewertungen, die innerhalb der letzten 12 Monate eingereicht wurden.

Besonders in Hamburg und Berlin finden sich die glücklichsten Arbeitnehmer Deutschlands. Schlusslichter sind Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Diese beiden Bundesländer belegen die letzten Plätze. Die Ergebnisse zeigen weiterhin, dass zwischen Ost- und Westdeutschland nicht nur bezüglich des Gehalts noch ein Gefälle besteht, sondern auch in Hinblick auf die Zufriedenheit noch Abweichungen zu verzeichnen sind. Dennoch kristallisiert sich eine positive Entwicklung heraus: Die Umfragewerte im Zusammenhang mit der Arbeitnehmerzufriedenheit nähern sich zwischen den alten und neuen Bundesländern immer weiter an.

Deutsche Arbeitnehmer werden immer zufriedener

Der ermittelte „Happiness Score“ steigt. Da die Plattform die Umfrage bereits zum dritten Mal durchgeführt hat, dienen diese Follow-Up-Werte als fundierte Vergleichmöglichkeit. Der Glückswert stieg von 3,50 auf 3,58. Diese Entwicklung zeigt, dass der Glücksfaktor bei den Arbeitnehmern hierzulande wächst. In den westlichen Bundesländern ist ein Anstieg von 3,59 auf 3,63 zu verzeichnen, während der Wert in den östlichen Teilen von 3,50 auf 3,58 anstieg.

Deutsche Mitarbeiter werden immer zufriedener und sogar die Unterschiede zwischen unzufriedenen und zufriedenen Regionen nehmen ab. So entwickelt sich das Land bezüglich des Glückwertes von Mitarbeitern in eine einheitliche Richtung.

Obwohl die Entwicklung äußerst positiv zu bewerten ist, zeigen sich dennoch einige Probleme. Denn bis auf Berlin liegen alle ostdeutschen Bundesländer unter dem bundesweiten Durchschnittswert. Immerhin konnte Thüringen den letzten Platz vom Vorjahr wieder gutmachen und rückte auf Platz 13. Die Zufriedenheit stieg hier von 3,34 auf 3,58.

Mitarbeiter in Städten und im Süden am glücklichsten?

Wertschätzung: Der Schlüssel zur Mitarbeiterzufriedenheit

Doch was weckt die Zufriedenheit von Angestellten und wie kann man die bisher fehlenden Glücksgefühle von Mitarbeitern sicher stellen? Einige Zufriedenheitsfaktoren sind wohl von Branche zu Branche unterschiedlich und weichen auch je nach persönlichen Neigungen von Angestellten ab. Dennoch ist Wertschätzung ein universelles Mittel, um die Zufriedenheit seines Teams zu sichern. Denn wer sich wertgeschätzt fühlt, ist engagierter, motivierter und auch leistungsfähiger.

Doch wie kann diese Anerkennung durch Leistung erfolgen? Verbal, finanziell oder materiell? Unsere Kollegin Mirjam Franke hat in ihrem Artikel zur Mitarbeiterzufriedenheit zehn mögliche Punkte aufgelistet, wie Vorgesetzte ihre Wertschätzung äußern können und so gleichzeitig die Loyalität und das Engagement ihrer Angestellten erhöhen können.

Über Maja Hansen

Maja Hansen

Maja studiert an der Universität Hamburg Germanistik und schreibt seit 2017 für das OnlineMarketing.de Karriere Magazin. Sie behandelt Themen rund um den Büroalltag.

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