6 gemütliche Schritte gegen den Winterblues

Es ist nass, kalt und alles nervt. Doch anstatt dich von der dunklen Jahreszeit unterkriegen zu lassen, kannst du gegen sie kämpfen – je kuscheliger deine Waffen, desto besser.

© Rhendi Rukmana - unsplash

Es ist wieder so weit: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Viele fahren morgens im Dunkeln zur Arbeit und kommen auch erst im Dunkeln wieder zurück. Und von dem schwachen Licht am Tag bekommt man am Arbeitsplatz auch nicht viel mit. Juhu, der Winter kommt und mit ihm der Winterblues. Unzählige Menschen leiden darunter. Kein Wunder – Hier in Deutschland verschmelzen Herbst und Winter immer mehr und anstatt mit goldener Sonnenstunden und Schneegestöber schlagen wir uns mit nasskaltem Regenwetter herum. Und das meist bis weit nach Weihnachten. Nichts mit „White Christmas“. Manche fallen dadurch in ein wahres Tief, aus dem es bis zum Frühling kein Entrinnen gibt. Genau deshalb haben wir hier unsere besten Tipps gegen den Winterblues für dich zusammengetragen:

1. Mood Food für die Winterzeit

Ein Anzeichen für den Winterblues ist der ständige Heißhunger auf Süßes und Ungesundes. Dabei führt der übermäßige Verzehr dessen dazu, dass du noch kraftloser oder unzufriedener wirst. Deshalb solltest du gerade in der dunklen Jahreszeit auf deine Ernährung achten. Anstatt dir also das dritte Marzipanbrot der Woche zu gönnen, greif auf saisonale Obstsorten, wie Mandarinen und Äpfel, zurück. Gleichzeitig solltest du dir in der Winterzeit aber nicht den Kopf über den kommenden Sommer und deinen „Beach Body“ zerbrechen.

Denn es gilt: In der Kälte lässt es sich besonders gut schlemmen. Egal ob auf dem Weihnachtsmarkt oder in der heimischen Küche – Winter Mood Food tut gut. Suppen und Eintöpfe sind ein tolles Abendessen nach einem verregneten Arbeitstag. Oder du kochst dir am Sonntag ein deftiges Essen mit Rotkohl, Braten und was auch immer dein Herz (Bauch) begehrt. Solange du weiterhin auf einen abwechslungsreichen, ausgewogenen Speiseplan achtest, musst du dich nicht vor Kalorienbomben verstecken und kannst den Winter kulinarisch so genießen, wie du es möchtest. Also nichts wie ran ans Spekulatius.

2. Farbe ins Graue bringen

Das nasskalte Wetter sorgt dafür, dass die Welt grau und trist wirkt. Buntes Laub strahlt nicht in der Sonne, sondern liegt matschig am Straßenrand und das helle Glitzern von Schneekristallen bleibt meist auch aus. Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen! Wenn die Welt nass und grau ist, kannst du selbst Farbe ins Spiel bringen – und zwar mit deiner Kleidung. Winter ist die Zeit, in der du dich was trauen kannst. Anstatt also nur braun, schwarz und grau in deinen Kleiderschrank aufzunehmen, schnapp dir kräftige, warme Farben wie rot, geld oder orange. Natürlich sind solche Farbkleckse ein ziemliches Statement und nicht jedermanns Sache, aber oft reicht ein kleines Highlight schon aus. Bunte Mützen, Handschuhe oder Schals zum Beispiel. Eine Alternative sind lustige Socken. Diese sieht die Außenwelt zwar nicht, aber du weißt, dass sie da sind und kannst dich an ihnen erfreuen. Für die Mutigen kann es dann auch schon mal mehr Farbe sein – als Hamburger Unternehmen empfehlen wir den klassisch-eleganten gelben Regenmantel und passende Gummistiefel.

3. Vitamin D im Kampf gegen den Blues

Da wir Vitamin D hauptsächlich durch die Sonne aufnehmen, ist ein Mangel daran im Herbst und Winter nicht ungewöhnlich. Eine Methode ist es deshalb, auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Diese gibt es in der Apotheke oder Drogerien. Ein wenig Unterstützung kann dein Körper außerdem durch die richtigen Lebensmittel bekommen. Jedoch decken diese nur einen geringen Teil unseres Vitamin D-Bedarfs.

Weniger für Vitamin D, aber dafür für das Wohlbefinden unseres Körper sorgen außerdem Lichttherapielampen. Diese speziellen Lampen haben eine besonders hohe Leistung und gaukeln dem Körper quasi Sonnenschein vor. So soll beispielsweise die Melatonin-Produktion verringert werden. Wichtig für den Effekt ist, dass ihr die „Sonnenlampen“ mindestens 30 Minuten lang anwendet und dass das Licht auf die Netzhaut trifft, umso Signale weiterzuleiten. Die Investition in eine solche Lampe ist zwar etwas höher, jedoch kann sie dir dabei helfen, die dunklen Gedanken beiseite zu schieben.

4. Wintermenschen als Gesellschaft

Während du im Wohnzimmer hängst und einfach kein wirkliches Winter-/Weihnachts-Feeling bekommst, gibt es andere, die bereits seit Monaten sehnsüchtig auf die Lebkuchen im Supermarkt warten. Das kann zu Beginn der kalten Jahreszeit durchaus nervig sein, doch je näher die Festtage rücken, umso mehr sehnt man sich nach dem wohlig warmen Weihnachtsgefühlen. Bleiben diese aus, kann ein Wintermensch dir helfen sie zu finden – und wir alle haben diese Leute in unserem Freundeskreis. Verabrede dich also mit einer solchen Person und bummelt über den Weihnachtsmarkt, backt gemeinsam Plätzchen oder verbringt einen Tag auf dem Sofa und streamt die besten Weihnachtsklassiker. Mit ihrer vorfreudigen Art können Wintermenschen dich anstecken und so wirst du vom Grinch ganz schnell zum fleißigen Weihnachtswichtel. Wichtig ist nur, dass du dich darauf einlässt und das ganze nicht von vornherein als nervig abstempelst.

5. Frische (kalte) Luft zur Erholung

Ich gebe zu, als Frostbeule hasse ich es bei immer weiter sinkenden Temperaturen raus an die frische Luft zu gehen. Doch gerade das Leben als Couch Potato kann dich im Winter runterziehen. Also zieh dir drei Paar Wintersocken, Schal, Mütze und Handschuhe an und wage dich an die frische Luft. An Tagen, an denen du nicht vom Regen bis auf die Knochen durchnässt wirst, kann ein Spaziergang in der Natur eine erholsame Wirkung haben.

Begib dich also auf Wege abseits der grauen Straßen deiner Stadt und genieße die Veränderungen des Winters. Raschelnde Laubhaufen, in denen Igel schlafen, kahle Bäume, deren Äste wundersame Muster bilden und erste Weihnachtsdeko in den Fenstern der Nachbarschaft. Versuche all das aktiv wahrzunehmen und schalte stressvolle Gedanken ab. Sollte das Wetter dich jedoch komplett im Stich lassen, kannst du statt frischer Luft auch Indoor-Aktivitäten als mentale Ablenkung nutzen. Schnapp dir ein paar Freunde oder deine Familie und plant einen lustigen Ausflug, zum Beispiel in ein Museum, einen Escape Room oder die örtliche Kletterhalle.

6. Kuscheln bis man glücklich ist

Es klingt so simpel, aber Gemütlichkeit kann dir den Winterblues nehmen. Anstatt also den ganzen Tag verdrießlich aus dem Fenster zu starren, erschaffe eine angenehme Atmosphäre. Egal ob alleine oder mit deinen Lieben zusammen – schnapp dir eine flauschige Decke, eine warme Tasse Wintertee und kuschel dich aufs Sofa. Arbeite dabei endlich deine Watchlist auf Netflix ab, iss einen Bratapfel und zünde ein paar Kerzen oder Lichterketten an, die den Raum in sanftes, warmes Licht tauchen. Wenn du anfängst, die verregneten Wintertage so zu bekämpfen, kann dir jeder Sturm egal sein. Denn du sitzt im Trockenen und Warmen und hast eine Beschäftigung gefunden, die dich von den tristen Wintergedanken ablenkt. Alternativ zu Netflix kannst du natürlich auch auf ein gutes, altes Buch zurückgreifen, Weihnachtsdeko basteln oder sonst etwas tun, dass dir Freude bringt.

Also worauf wartest du noch? Sag dem Winterblues den Kampf an und geh gemütlich und genussvoll durch die kalte Jahreszeit.

Über Michelle Winner

Michelle Winner

Nachdem Michelle Winner Erfahrungen in einer Lokalzeitung und im Eventbereich gesammelt hat, unterstützt sie nun seit 2017 die Redaktion und schreibt für das OnlineMarketing.de Karrieremagazin über Themen rund um den Büroalltag.

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