5 Wege, um bei deinem Gegenüber einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen

Dem Gegenüber nach einem Gespräch im Gedächtnis zu bleiben, ist nicht immer einfach. Doch mit ein wenig Self-Improvement und Vorbereitung wird es dir gelingen.

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Der erste Eindruck zählt. Eine zutreffendere Floskel findet sich nur selten. Schließlich lernen wir ständig neue Menschen kennen, sei es im Bewerbungsgespräch, im Arbeitsalltag oder im privaten Rahmen. In den meisten Fällen möchten wir unser Gegenüber auf unsere Seite ziehen. Doch wie gelingt es, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?

1. Achte auf dein Äußeres

Sicherlich ist das Aussehen nicht alles, aber es beeinflusst den ersten Eindruck entscheidend. Jemand mit gepflegtem Äußeren erweckt in seinem Gegenüber Neugier. Meist wird damit assoziiert, das die Person etwas Wichtiges zu sagen hat oder besondere Verantwortung trägt. Und um so zu wirken, musst du nicht einmal Hunderte von Euro in teure Designerklamotten investieren. Wichtig ist nur, dass Haare und Haut gepflegt wirken, du keine Flecken und Knitterfalten auf der Kleidung hast und dich vor starken Schweißausbrüchen zu schützen versuchst. Männer sollten zusätzlich ihren Bart trimmen. Außerdem gilt in Bezug auf dein Outfit, dass du die deinem Körper entsprechende Passform finden solltest, egal ob business oder leger. Zu locker sitzende Hosen oder eine spannende Bluse können die Aufmerksamkeit deines Gegenübers von deinen Worten ablenken. Zudem kannst du Kleidungsstücke auch als Gesprächsthema nutzen, besonders als Ice Breaker:

When you are at a networking event, add a conversation piece. A conversation piece can be an unusual tie, shoes or the colors of your clothing.

2. Werde selbst zum Gesprächsthema

Einen positiven Eindruck hinterlässt du auch, indem andere über dich reden. Damit sind natürlich nur positive Aspekte gemeint und keine Lästereien. Besuchst du also eine Veranstaltung, überlege dir ein „Hype Team“ mitzunehmen. Was das ist? Nun, stell dir vor du willst Kunden oder Investoren gewinnen. Dein Hype Team sind Personen deines Vertrauens, die sich unters Volk mischen und mit potenziellen Geschäftspartnern über dich und deine Vorzüge reden. Das gleiche Prinzip wird oft im privaten Raum angewandt, nämlich dann, wenn ein Freund ein gutes Wort bei deinem Schwarm für dich einlegt. Wichtig dabei ist nur, dass es natürlich wirkt. Auf eine gestellte Lobeshymne fällt wohl niemand herein, weder Investor noch Herzblatt. Dein Team soll positive Eigenschaften anhand von Beispielen erläutern, ähnlich wie in einem Bewerbungsgespräch. Gelingt ihm das, so kannst du einen Eindruck hinterlassen, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

3. Sei der Initiator eines Gesprächs

Um mit jemandem ins Gespräch zu kommen, braucht es nicht immer einen kreativen Start. Beginne mit einem schlichten „Hallo“, denn wirklich wichtig ist erst was folgt. Sei dir also bewusst darüber, was du deinem Gesprächspartner mitteilen willst. Ansonsten endest du möglicherweise mit zusammenhanglosem Gestottere. Einer unbekannten Person solltest du dich als erstes natürlich vorstellen. Danach kannst du versuchen, dass Gespräch nach deinen Vorstellungen zu dirigieren. Nutze dafür Vorlagen deines Gegenübers. Wirst du zum Beispiel gefragt, wie es denn bei dir laufe, antworte: „Oh, es könnte kaum besser laufen. Vor Kurzem habe ich nämlich dieses große Projekt abgeschlossen…“. So ist es möglich von Small Talk zu Real Talk zu wechseln, ohne dass du zu ernst und versteift wirkst.

4. Prahle, ohne ein Prahlhans zu sein

Viele Leute haben Angst davor die eigenen Stärken zu betonen, da dies schnell mit Prahlerei assoziiert werden kann. Dabei ist es eigentlich nur entscheidend, wie du dich verkaufst. Deinem Gesprächspartner unter die Nase zu reiben, dass du dir ein teures Eigenheim oder einen neuen Sportwagen gekauft hast, kommt nicht gut an. Verhaltensanalytiker Jon Levy rät deshalb dazu, Erfolge mit der Vergangenheit zu verknüpfen. Um also einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, zeige, dass du aus früheren Rückschlägen gelernt und weiterhin für deine Ziele gekämpft hast. Materielle Errungenschaften würde Levy wie folgt darstellen:

‚I was so poor when I was younger that the thought of ever owning a car like this was absurd. I promised myself if I ever made it, I would finally buy one.‘ With this technique, the focus shifts away from the actual item to the accomplishment.

5. Lerne Geschichten zu erzählen

Die Art wie du redest, hat eine ausschlaggebende Wirkung auf den Eindruck, den Andere von dir bekommen. Nicht jeder ist aber von Natur aus ein Redetalent, deshalb ist es wichtig zu üben. Zunächst werde dir bewusst darüber, was du vermitteln willst. Danach kommt es auf die Demonstration dessen an. Verpacke deine Message also in eine ansprechende Geschichte. Diese kannst du zu Übungszwecken aufschreiben und deinen Freunden vortragen. Nutze ihr Feedback und überarbeite das Ganze. Selbst wenn es dir am Anfang schwerfällt, je mehr du übst, desto routinierter und lockerer wirst du werden. Und so verbesserst du am Ende nicht nur deine Kommunikationsskills, sondern steigerst ebenfalls dein Selbstbewusstsein.

It’s okay if introducing yourself and meeting new people makes you nervous. We all have felt that way at some point. It is important to remember that your interactions may not always go smoothly.

Versuchst du die genannten Hinweise zu befolgen, kommst du deinem persönlichen Erfolg etwas näher. Egal ob du einen wichtigen Investor an Land ziehst, deinen Kundenkreis erweiterst oder die Liebe deines Lebens für dich gewinnst.

Über Michelle Winner

Michelle Winner

Nachdem Michelle Winner Erfahrungen in einer Lokalzeitung und im Eventbereich gesammelt hat, unterstützt sie nun seit 2017 die Redaktion und schreibt für das OnlineMarketing.de Karrieremagazin über Themen rund um den Büroalltag.

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