Was CEOs unter Social Channels verstehen

Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de

Zum Schmunzeln: Viele CEOs scheinen den Begriff "Social Channel" falsch einzuordnen.Oder wie lassen sich folgende Ergebnisse erklären?

Wir mussten lachen, als wir den Beitrag von Frank Reed beim Marketing Pilgrim lasen. Dieser berichtet davon, dass er einen eMarketer-Artikel gleich mehrere Male studieren musste, um sicherzugehen, dass er richtig gelesen hatte.

Der eMarketer hatte nämlich einen Artikel aufgrund einer Studie von Weber Shandwick veröffentlicht. Dabei ging es u. a. um die Frage, welche Social Channels CEOs von Unternehmen nutzen. So, und jetzt gucken Sie mal auf die Top 4 der Antworten.

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Der Website-Video-Channel/YouTube-Channel ist sicher als “social” zu bezeichnen. Aber: die Biografie des CEOs auf der Unternehmensseite? Die Homepage des Unternehmens bzw. “About us”? Und die “Careers”-Seite? Wie kommen die denn darauf?

Warum denken viele CEOs dieser Welt, dass dies Elemente sind, die zu Social Channels gehören? Reed kommt zu dem Schluss, dass viele CEOs von Untergebenen umzingelt sind, die sich nicht trauen, ihnen diesbezüglich die Wahrheit zu sagen. Ein Haufen Jasager gewissermaßen. Die zwar damit ihrem Vorgesetzten gefallen möchten, ihn aber gleichzeitig ein wenig als Trottel dastehen lassen.

In echten Social Networks tummeln sich laut der Studie gerade mal 18 Prozent der CEOs. Da gibt es also noch jede Menge Potenzial. Ein erster Schritt wäre: “Äh, Herr/Frau xxx, die Biografie auf unserer Unternehmensseite ist kein ‘Social Element’. Und hier ist mein Urlaubsantrag. Wird der genehmigt?” Kann man natürlich auch anders machen.

Oder was denken Sie?