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Twitter treibt mit Promoted Video in Betaphase die Monetarisierung voran

Gute Nachrichten für Werbetreibende mit Videocontent: Promoted Video auf Twitter ermöglicht nun die Einbindung von gesponsorten Videos.

© Vladislav Kochelaevs - Fotolia.com

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Werbekunden können auf Twitter in Zukunft gesponsorte Videos ausspielen lassen. Der Kurznachrichtendienst stellte jetzt die Funktion Promoted Video in der Betaphase vor. Damit einher geht eine ausgereiftere Analyse des Erfolgs der Bewegtbilder.

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Promoted Video mit verbesserter Analyse

Quelle: Twitter

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Wie in dem obigen Beispiel ersichtlich, erscheinen die Videos als Native Content in der Timeline der Nutzer. Dies ist bereits bei anderen großen sozialen Netzwerken der Fall wie beispielsweise auf Facebook oder YouTube. Twitter eröffnet Werbetreibenden die Abrechnung per Cost Per View, also zahlen sie demnach erst dann, wenn das Video willentlich von den Usern angesehen wird. Weiterhin stehen ihnen neue Analysemöglichkeiten zur Verfügung. Advertiser können unter anderem einsehen, wie hoch die Rate der Nutzer ist, die ein Video bis zu Ende schauen, und ein Vergleich von organischen gegenüber bezahlten Video Views aufstellen lassen.

Die Neuerung erscheint im Rahmen des Twitter Amplify Projekts, das für hochwertigen Videocontent aus dem Fernsehen sorgen soll, der über die organische Reichweite der Accounts hinausgeht. Dabei können Advertiser eine Preroll-Ad von bis zu sechs Sekunden vorschalten. Anfang des Jahres experimentierte die Plattform bereits mit Twitter Video Cards.

Quelle: Twitter

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Tweets, die solche Videos enthielten, hätten ein erhöhtes Engagement und mehr Views aufgewiesen. Die Tests seien nun soweit abgeschlossen und die Promoted Videos startklar. Da sich Promoted Video noch im Betastadium befindet, sind nur ausgewählte Publisher und einige verifizierte Accounts in der Lage, die neue Funktion frei zu nutzen. Twitter zeigt sich im Blogeintrag wohlwollend und formuliert das Unternehmensziel folgendermaßen:

The overall goal is to bring more video into our users’ timelines to create a richer and more engaging Twitter.

Das hört sich zwar nett an, doch es ist wohl eher davon auszugehen, dass die Promoted Videos Geld in die Kassen spielen sollen. Somit ist dies ein Schritt in Richtung der Monetarisierung der Plattform, um die Beliebtheit und die damit verbundenen steigenden Nutzerzahlen auch finanziell nutzen zu können. Nachdem sich Twitter in der Vergangenheit immer mehr von einem Nachrichtendienst zu einem Social Network entwickelt hat, können Werbetreibende dort zukünftig auch ihre Videowerbung vereinfacht ausspielen lassen. Attraktive Angebote für Werbekunden sind auch attraktiv für das eigene Geschäft.

Quelle: Twitter Blog

 

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