Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Programmatic Advertising
Optimales AdWords-Remarketing: Die Analyse deiner Kampagnen zahlt sich aus

Optimales AdWords-Remarketing: Die Analyse deiner Kampagnen zahlt sich aus

Heiko Sellin | 23.01.15

Diese drei Optimierungs-Maßnahmen können deinem AdWords-Remarketing zu einem entscheidend höheren ROI verhelfen.

Vor genau fünf Jahren war es zum ersten Mal möglich, mit Google AdWords Remarketing zu betreiben. In dieser Zeit hat sich einiges getan. Den Usern, die deine Website einst besucht haben, können nicht nur simple Ads erneut zugespielt werden. Nein, es gibt mittlerweile mehr Alternativen. Searchenginewatch hat drei Analyse-Wege erarbeitet, mit denen ihr eure AdWords Remarketing Kampagne optmieren könnt, um schließlich euren ROI zu verbessern.

Treibe mit deinen Analyse-Erkenntnissen den Return on Investment voran

Zuallererst solltest du die Anzeigen, die du über AdWords laufen lässt, analysieren. Wie jedem Online Marketer bekannt sein sollte, gibt es verschiedene Arten von Werbeanzeigen, sei es Text-, Bilder- oder Video-Ads. Google empfiehlt, drei bis vier Display Ads, die sich in ihrer Art und Form unterscheiden, zu testen.

Dabei neigen viele Marketer dazu, die Text-Ads zu vernachlässigen, da in der heutigen Zeit nun mal visuelle Inhalte mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Dennoch ist dies ein grober Fehler, denn die Text-Ads werden oft von Websites unterstützt, auf denen beispielsweise einfache Display-Ads nicht angezeigt werden. Sicherlich werden die schriftlich verfassten Werbeanzeigen nicht jeden User erreichen, ganz und gar ausschließen sollten die Werbetreibenden sie aber nicht.

Der Trick in der Analyse deines AdWords-Remarketing-Accounts liegt am Ende schlichtweg darin, herauszufinden, welche Ads für deine Marke am besten funktionieren. Hier kannst du dir von dem AdWords-Team direkt hilfreiche Tipps abholen.

Unbenannt
Quelle: Search Engine Watch

Zehn Ad-Impressions am Tag für einen User sind ein guter Schnitt

Nachdem du dir darüber im Klaren bist, welche Art von Ads bei deiner Zielgruppe am besten ankommen, solltest du dir überlegen, für wie lange deine Webseiten-Besucher in deine Remarketing-Liste eingetragen werden sollten. Dabei empfiehlt es sich ebenfalls, verschiedene Perioden und Sequenzen zu testen.

Prüfe die Nervenstärke deiner Zielgruppen aus. Das kannst du mit dem Frequency Capping in den AdWords-Settings tun. Search Engine Watch schreibt in seinem Beitrag:

We’ve come to find a happy medium in many cases is seven to 10 impressions per target customer per day. Even this frequency can make some advertisers uncomfortable, but try it first, and make slight adjustments throughout the life of the campaign to see which frequency moves the needle more.

Das heißt, versuche ruhig erst, das Maximum an Impressions herauszuholen. Sobald du merkst, dass zu viele Kunden sich belästigt und genervt fühlen, fahr die Sequenz wieder herunter. Dabei gibt es große Unterschiede und es kommt natürlich auch auf das Produkt an, für das geworben wird. So machen zehn Impressions am Tag für ein Valentinstags-Geschenk Anfang Januar so gut wie keinen Sinn, einen Monat später hingegen schon eher, da er wie alle Romantik-Fans wissen, dieses Jahr am 14. Februar stattfinden wird.

Google selbst gibt auf seiner AdWords-Seite folgende Tipps für das Kreieren einer Remarketing-Liste:

Wenn Sie über eine Remarketing-Kampagne Anzeigen für Nutzer schalten möchten, die schon einmal Ihre Website besucht haben, benötigen Sie eine Remarketing-Liste. Eine Remarketing-Liste ist eine Sammlung von Cookies der Besucher Ihrer Website. Die Erstellung der Liste ist mit der wichtigste Schritt bei der Einrichtung einer Remarketing-Kampagne, da Sie diese zur Ausrichtung Ihrer Anzeigen benötigen. Sie können jederzeit Listen erstellen. Besucher werden jedoch erst erfasst, wenn Sie das Remarketing-Tag (ein kleines Codesnippet) auf Ihrer Website platziert haben.

Sie können beliebig viele Remarketing-Listen erstellen. Nachdem Sie die Listen erstellt haben, können Sie neue Kampagnen erstellen und die Listen zu Ihren Anzeigengruppen hinzufügen.

  • Wählen Sie „Nur Displaynetzwerk – Remarketing“ als Kampagnentyp aus, um Remarketing im Displaynetzwerk einzusetzen. Mit den Standardeinstellungen für diesen Kampagnentyp erzielen Sie eine bessere Leistung.
  • Wählen Sie „Nur Suchnetzwerk – Alle Funktionen“ als Kampagnentyp aus, um Remarketing-Listen für Suchanzeigen zu verwenden. Remarketing-Listen sind nicht für die Kampagnentypen „Nur Suchnetzwerk – Standard“ und „Such- und Displaynetzwerk – Standard“ verfügbar.

Aktualisiere im Vierteljahres-Takt deine Remarketing-Liste

Wie in allen Bereichen des Marketings, musst du auch beim Remarketing stets auf dem neuesten Stand sein. Immer wieder gibt es neue sinnvolle Features, die du benutzen kannst – wie zum Beispiel das Dynamic Remarketing und die Remarketing-Listen für Search Ads. Zudem ändern sich die Trends der Werbeanzeigen andauernd und somit auch ihre Wirkung. Außerdem sind die User, die du in deiner Liste hast, möglicherweise bereits zu Kunden geworden? Alles Dinge, die du im Auge behalten musst.

Es gibt dafür leider keine allgemein gültige Lösung, hängt es doch schließlich auch davon ab, welches Volumen deine Kampagnen haben. Generell empfiehlt es sich aber, alle drei Monate seine Remarketing-Liste zu überprüfen.

AdWords empfiehlt dafür, eine Benutzerdefinierte Kombinationsliste anzulegen. Mit dieser hast du eine gute Übersicht über deine beständigen Remarketing-Listen:

Mithilfe benutzerdefinierter Kombinationslisten können Sie erweiterte Listen aus bestehenden Remarketing-Listen erstellen. Angenommen, Sie möchten Nutzern, die drei Produkte, beispielsweise ein Mobiltelefon, ein Headset und ein Ladegerät, gleichzeitig kaufen, einen Sonderpreis anbieten, jedes dieser Produkte hat jedoch eine eigene URL. Um eine Remarketing-Liste von Nutzern zu erstellen, die alle drei Produkte betrachtet haben, gehen Sie wie folgt vor: Erstellen Sie eine Liste für „Nutzer, die die Mobiltelefonseite betrachtet haben“, eine Liste für „Nutzer, die die Headset-Seite betrachtet haben“ und eine dritte Liste für „Nutzer, die die Ladegeräteseite betrachtet haben“. Erstellen Sie nun eine benutzerdefinierte Kombinationsliste, um Nutzer zu erreichen, die die Mobiltelefonseite UND die Headset-Seite UND die Ladegeräteseite betrachtet haben.

Hast du bereits den Nutzen vom Remarketing erkannt? Was sind deine Erfahrungen damit?

Quelle: Search Engine Watch

Kommentare aus der Community

Carlo am 23.01.2015 um 16:11 Uhr

Netter Artikel!

Was ich noch empfehlen kann ist Dynamisches Remarkting zu probieren und ggf. RSLA. Allerdings muss ich sagen, dass nicht bei allen Kunden RSLA gut funktioniert. Muss man viel probieren. Dynamisches Remarkting läuft aber sehr gut.

LG

Antworten
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*