Wer nutzt eigentlich Online-Porno-Angebote?

Interessante Zahlen zur Pornonutzung

Die Pornobranche ist angeblich gigantisch groß. Aber wie groß genau? Wir haben uns eine ganz interessante Datenquelle dazu angeschaut.

Dass das viele sind, hört man immer wieder. Die Trafficzahlen dieser Branche stellen fast alles, was man aus dem “seriösen” Teil des Netzes kennt, locker in den Schatten. Aber wie groß sind sie wirklich und welche Zielgruppen nutzen Pornoseiten. Nur Männer oder wie viele Frauen?
Darüber könnte man viel spekulieren, aber dank Googles doubleclick ad planner gibt es auch ziemlich verlässliche Zahlen zum Thema. Und die halten ein paar Überraschungen bereit:

Youporn ist riesig, aber auch alt

Die Trafficzahlen von Youporn.com bestätigen erstmal dessen gigantische Reichweite, soweit noch keine Überraschung:

Die Altersgruppenverteilung ist schon eher überraschend:

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Ziemlich hohes Durchschnittsalter. Und sicher auch irgendwann mal für den Biologieunterricht interessant, ab welchem Alter dieses Bedürfnis scheinbar ziemlich schlagartig nachlässt.
Die Geschlechterverteilung ist wieder weniger überraschend: 86% Männer.

Das war interessant, aber bringt uns noch nicht sehr viel weiter.
Wo es aber möglicherweise Business-relevant wird:

Sex-Datingportale: C-Date, AdultFriendFinder und co.

Deren klassisches Problem ist das gleiche wie das von Schaumparties: Sie ziehen zu viele Männer und zu wenige Frauen an. Aber wie stark ist das Ungleichgewicht im Einzelfall wirklich?

C-Date führt mit “nur” 85% Männern:

Poppen.de, ein anderer führender deutscher Player in dem Bereich, kommt immerhin auf 90% Männer:

Und wahrscheinlich kaum zu schlagen, vermutlich der Weltmarktführer auf dem Gebiet: AdultFriendFinder mit 93% Männern:


Zum Glück kennen deren Kunden diese Zahlen nicht.