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Leben ohne Panda-Phobie – 5 Schritte für ein sorgenfreies Webmaster-Dasein

Wir präsentieren dir 5 einfache Schritte für Webmaster, um in Zukunft kein Google Panda-Update mehr fürchten zu müssen.

© Bronwyn D / Flickr (CC)

© Bronwyn D / Flickr (CC)

Google Panda ist wieder in aller Munde. Die Version 4.1 des von Webmastern gefürchteten Suchalgorithmus Updates läuft bereits seit einigen Tagen. Durch die ständige Weiterentwicklung des Algorithmus soll die Qualität der Suchergebnisse stets verbessert werden. Mit den sogenannten Panda Updates versucht die Suchmaschine vor allem Webseiten-Inhalte und User-Signale besser beurteilen zu können, um somit den Suchenden die besten Treffer zu einer Suchanfrage liefern zu können.

Googles Ankündigung über neue Panda Updates sorgen bei vielen Webmastern und SEOs zu Schweißausbrüchen. Hat es eine Webseite mit einer Unterseite oder gar einem ganzen Unterverzeichnis erwischt, sorgt dies mit ziemlicher Sicherheit zu einem starken Rankingverlust und somit zu einem Besuchereinbruch. Danach beginnt oft wochen- oder monatelange Arbeit um die Rankings der betroffenen Webseite wiederherzustellen.

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Wer in Zukunft keine Angst mehr vor Panda-Updates haben möchte, der sollte folgende fünf Schritte beachten.

1) Analyse der Top-Einstiegseiten

Die Seiten einer Website, die den meisten Google-Traffic verursachen, kann Google nutzen, um das Verhalten der Besucher zu analysieren. Die User-Signale sind wichtige Faktoren, die das Ranking einer Webseite stark beeinflussen, da Google dank ihnen die Qualität der Inhalte beurteilen kann.

Analyse der Top-Einstiegsseiten mit Google Analytics

Screenshot aus Google Analytics

Diese Seiten sollten deshalb regelmäßig analysiert und kontrolliert werden. Klickrate auf den Treffer in den Google Suchergebnissen, Verweildauer auf der Seite und die Absprungrate können über Google Analytics und den Google Webmaster Tools eindeutig ausgewertet werden. Diese Werte spiegeln die Zufriedenheit der User mit den Inhalten einer Webseite wider. Ist der Besucher zufrieden, ist auch Google zufrieden!

2) Vergleich der User-Signale Mobile vs. Desktop

Die Daten, die in Schritt 1 analysiert wurden, sollten erneut, unter Differenzierung von Mobile- und Desktop-Traffic, erhoben und dann miteinander verglichen werden. Die Anzahl der Besucher, die mit einem Smartphone auf eine Webseite zugreifen, wird ständig mehr.

Oft kann es gerade beim Zugriff von einem mobilen Gerät zu technischen Problemen oder Darstellungsfehlern kommen. Weichen die Daten stark voneinander ab, sollte man dem Fehler auf den Grund gehen und mit verschiedenen mobilen Endgeräten auf die Seite zugreifen.

Wird eine Webseite beispielsweise mit einem Anteil von 50 Prozent von mobilen Endgeräten aufgerufen, beeinflusst dies somit die Hälfte aller von Google erhobenen User-Signale.

3) “Abruf wie durch Google” nutzen

Mit der Funktion “Abruf wie durch Google”, die in den Google Webmaster Tools zur Verfügung gestellt wird, können Webmastern anhand eines Screenshots sehen, wie der Suchmaschine ihre Webseite dargestellt wird.

Diese Funktion sollte für alle Top-Einstiegseiten mit den Optionen “Mobil” und “Desktop” durchgeführt werden. Hier kann sehr einfach erkannt werden, ob Google Probleme beim Abrufen einer Webseite hat und wie diese dann zu beheben sind.

4) Feedback von Dritten einholen

Als Webmaster sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist die eigene Webseite von einem Panda-Update betroffen, fragt man sich oft: “Warum?”. Deshalb ist es wichtig dritte Personen zu bitten echtes Feedback zu einer Seite abzugeben.

  • Ist der Inhalt gut aufgebaut?
  • Gibt es Probleme bei der Darstellung mit verschiedenen Browsern?
  • Kann das Such-Motiv eines Besuchers mit den bereitgestellten Inhalten befriedigt werden?
  • Wirkt das Design der Webseite vertrauenswürdig?

Diese Fragen kann man als Betreiber einer Webseite oft nicht objektiv beantworten. Deshalb ist es wichtig entsprechendes Feedback einzuholen und dann auch ernst zu nehmen.

5) Webseite regelmäßig selbst crawlen

Umso größer der Umfang einer Webseite ist, umso schwieriger ist es, die Inhalte regelmäßig zu kontrollieren.

  • Funktionieren alle Links?
  • Ist die Ladezeit der Webseite in Ordnung?
  • Gibt es doppelte Inhalte?

Faktoren, die regelmäßig kontrolliert werden sollten! Viele Tools bieten hier die Möglichkeit, eine Webseite regelmäßig zu crawlen und den Report per E-Mail an den Webmaster zu senden. Fehler sollten dann schnellstmöglich behoben und aktualisiert werden.

Das Erstellen von Inhalten ist nicht alles. Ein Webmaster ist für die erstellten Texte, Bilder, Videos und so weiter verantwortlich und sollte sich in regelmäßigen Abständen darum kümmern.

Ist der User glücklich, ist auch Google glücklich

Wer in Zukunft keine Angst mehr vor Google Panda-Updates haben möchte, der sollte einfach seine Besucher mit exzellenten Inhalten glücklich machen. Durch das Analysieren der Top-Eingangsseiten und das Beachten der fünf Schritte ist sichergestellt, dass die Masse der User-Signale einer Webseite positiv sind. Google honoriert diese Leistung mit guten Rankings!

Quelle: Search Engine Watch

Ein Gedanke zu „Leben ohne Panda-Phobie – 5 Schritte für ein sorgenfreies Webmaster-Dasein

  1. Manuel

    Gute Tipps die ich teils schon umgesetzt habe. Speziell der mobile Part sollte in Angriff genommen werden. Google bewertet sicher schon ob die Seite „mobil“ ist und dies gibt eventuell schon einen Push. Wenn noch nicht jetzt dann später beim nächsten Update

    Antworten

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